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Jeep Compass – Richtungweisend

Donnerstag, 19. Mär. 2015

Ein neuer Compass von Jeep. Neben dem Grand Cherokee das zweite Modell unter der Ägide von Fiat und dem Chrysler-Boss Sergio Marchionne. Richtungsgebend soll er sein, seinem Namen gerecht werden. Und daher als erster Jeep in Europa auch mit Vorderradantrieb zu haben. Ein Kniefall vor den Kunden, die es nicht so sehr auf die Eigenschaften eines Geländewagens abgesehen haben, sondern im Besonderen nur dessen Optik und die höhere Sitzposition für sich entdeckt haben.

Jeep Compass – RichtungsweisendFahrbericht von Dietmar Stanka

Ein neuer Compass von Jeep. Neben dem Grand Cherokee das zweite Modell unter der Ägide von Fiat und dem Chrysler-Boss Sergio Marchionne. Richtungsgebend soll er sein, seinem Namen gerecht werden.

Erste Ausfahrt

Das Umfeld

Fazit

Technische Daten: Jeep Compass Limited 2,2 CRD

Motor: 4-Zylinder-Diesel Getriebe: Sechsgang-Schaltgetriebe Hubraum: 2.143 ccm Leistung in kW/PS bei xy U/min: 120 kW (163 PS)/3.600 - 4.200 Max. Drehmoment: 320 Nm zwischen 1.400 und 3.600 Umdrehungen pro Minute Länge/Breite/Höhe: 4.448/1.12/1.663 in mm Radstand: 2.635 in mm Leergewicht: 1.605 kg Zul. Gesamtgewicht: 2.075 kg Kofferrauminhalt: 458 – 1.269 l Bereifung: 215/60 R 17 Felgen: 6,5 x 17″ Leichtmetall Beschleunigung: 10,6 Sekunden Höchstgeschwindigkeit: 201 km/h Tankinhalt: 51,1 l Kraftstoffverbrauch Kombinierter Verkehr: 6,6 Liter auf 100 km Preis: 31.800 Euro Dietmar Stanka Aribonenstraße 1 b D-81669 München

Der Teich ist begrenzt, die Anzahl der Fische wird immer größer. Diese Metapher darf die Situation eines Fahrzeugsegments beschreiben, das sich großer Beliebtheit erfreut. Nun ist auch Jeep wieder hineingesprungen und will sich Marktanteile erobern. Mit dem frischeren Design, das zumindest mit der Frontpartie „Grand Cherokee-Feeling“ verströmt, kann dies durchaus gelingen, denn der Compass ist ja auch ein echter Jeep.
Der Teich ist begrenzt, die Anzahl der Fische wird immer größer. Diese Metapher darf die Situation eines Fahrzeugsegments beschreiben, das sich großer Beliebtheit erfreut. Nun ist auch Jeep wieder hineingesprungen und will sich Marktanteile erobern. Mit dem frischeren Design, das zumindest mit der Frontpartie „Grand Cherokee-Feeling“ verströmt, kann dies durchaus gelingen, denn der Compass ist ja auch ein echter Jeep.Foto: D. Stanka  
Sportage und Grand Vitara, Honda und SsangYong. Man mag sie gar nicht alle aufzählen. Kaum ein Hersteller hat in diesem Segment der kompakten SUV kein Modell am Start. Aber, so tönt es von Jeep, wir sind das Original und feiern 2011 unseren 70. Geburtstag. Das mag stimmen, aber ob die Käuferschaft für das Original groß genug ist, wird sich weisen. Der Compass ist kein Grand Cherokee, der seit seiner Markteinführung im letzten Herbst wie geschnitten Brot über die Theke wandert. Und nun auch mit einem neuen Dreiliter-Diesel mit zwei Leistungsstufen. Über dieses Modell wird an dieser Stelle gesondert berichtet.
	Neben dem Siegel, das Original vertreten zu dürfen, kann der Compass mit einem adäquaten Preis kombiniert mit einer umfangreichen Ausstattung Punkte einheimsen. Der geneigte Interessent kann zwischen den Varianten Sport und Limited wählen, wobei der günstigste Jeep Compass mit 2-Liter-Benziner, Frontantrieb und Fünfgang-Schaltung bei 25.200 Euro startet. Der teuerste Compass kostet 31.800 Euro und ist im Umfeld seiner Mitbewerber damit um Nuancen günstiger positioniert.
Sportage und Grand Vitara, Honda und SsangYong. Man mag sie gar nicht alle aufzählen. Kaum ein Hersteller hat in diesem Segment der kompakten SUV kein Modell am Start. Aber, so tönt es von Jeep, wir sind das Original und feiern 2011 unseren 70. Geburtstag. Das mag stimmen, aber ob die Käuferschaft für das Original groß genug ist, wird sich weisen. Der Compass ist kein Grand Cherokee, der seit seiner Markteinführung im letzten Herbst wie geschnitten Brot über die Theke wandert. Und nun auch mit einem neuen Dreiliter-Diesel mit zwei Leistungsstufen. Über dieses Modell wird an dieser Stelle gesondert berichtet. Neben dem Siegel, das Original vertreten zu dürfen, kann der Compass mit einem adäquaten Preis kombiniert mit einer umfangreichen Ausstattung Punkte einheimsen. Der geneigte Interessent kann zwischen den Varianten Sport und Limited wählen, wobei der günstigste Jeep Compass mit 2-Liter-Benziner, Frontantrieb und Fünfgang-Schaltung bei 25.200 Euro startet. Der teuerste Compass kostet 31.800 Euro und ist im Umfeld seiner Mitbewerber damit um Nuancen günstiger positioniert.Foto: D. Stanka  
Im Rheingau fand Ende Mai die nationale Pressevorstellung des neuen Jeep Compass statt. Praktisch ausschließlich auf öffentlichen und dementsprechend geteerten Straßen. Somit dem tagtäglichen Einsatzgebiet eines Compass, der genau wie seine vielen Mitbewerber in diesem Segment sehr selten im Gelände bewegt wird. Wie schon beim großen Bruder Grand Cherokee überraschte uns der Compass mit einer guten Qualitätsanmutung. Zwar dominiert Hartplastik den Innenraum, dafür stimmen die Verarbeitung und die verwendeten Materialien.
	Zwei Benziner mit 115 kW (158 PS) und 125 kW (170 PS) sowie ein neu entwickelter Diesel mit zwei Leistungsstufen (100 kW/136 PS und 120 kW/170 PS) stehen als Antriebsquellen für den Compass zur Verfügung. Für die beiden schwächeren Motoren wird optional Frontantrieb angeboten, die stärkeren sind ausschließlich mit dem Vierradantrieb „Freedom Drive I“ ausgestattet. Dieser Allradantrieb ist mit einer Lamellenkupplung versehen, die entsprechend der Traktionsansprüche, die Kraft zwischen der Vorder- und Hinterachse verteilt. Mit dem „Lock-Modus“ wird die Drehmomentverteilung 50/50 auf beide Achsen verteilt.
	Wir konnten ausschließlich den starken Diesel fahren, nach Meinung von Jeep Deutschland die Variante, die zu mehr als einem Drittel zum Erfolg des neuen Compass beitragen soll. Ausschließlich mit einem leicht zu schaltenden Sechsgang-Getriebe versehen, steht der Compass mit diesem Motor gut im Futter. 320 Nm Drehmoment stehen zwischen 1.400 und 3.600 Umdrehungen pro Minute zur Verfügung. Genug für eine Anhängelast von 2 Tonnen und eine Höchstgeschwindigkeit von 201 km/h.
	Die gefühlte Kraft entspricht der auf dem Papier und auch die versprochene Geräuschdämmung zeigt Wirkung. Nicht ganz so zufrieden waren wir dagegen mit der Lenkung. Sie wirkt etwas schwammig und es fehlt die direkte Rückmeldung. Mehr Präzision bei der Abstimmung wäre angebracht. Ansonsten entspricht die Straßenlage einem SUV dieser Klasse. Vielleicht etwas weicher als sonst, aber dafür stammt der Compass ja auch aus den USA.
Im Rheingau fand Ende Mai die nationale Pressevorstellung des neuen Jeep Compass statt. Praktisch ausschließlich auf öffentlichen und dementsprechend geteerten Straßen. Somit dem tagtäglichen Einsatzgebiet eines Compass, der genau wie seine vielen Mitbewerber in diesem Segment sehr selten im Gelände bewegt wird. Wie schon beim großen Bruder Grand Cherokee überraschte uns der Compass mit einer guten Qualitätsanmutung. Zwar dominiert Hartplastik den Innenraum, dafür stimmen die Verarbeitung und die verwendeten Materialien. Zwei Benziner mit 115 kW (158 PS) und 125 kW (170 PS) sowie ein neu entwickelter Diesel mit zwei Leistungsstufen (100 kW/136 PS und 120 kW/170 PS) stehen als Antriebsquellen für den Compass zur Verfügung. Für die beiden schwächeren Motoren wird optional Frontantrieb angeboten, die stärkeren sind ausschließlich mit dem Vierradantrieb „Freedom Drive I“ ausgestattet. Dieser Allradantrieb ist mit einer Lamellenkupplung versehen, die entsprechend der Traktionsansprüche, die Kraft zwischen der Vorder- und Hinterachse verteilt. Mit dem „Lock-Modus“ wird die Drehmomentverteilung 50/50 auf beide Achsen verteilt. Wir konnten ausschließlich den starken Diesel fahren, nach Meinung von Jeep Deutschland die Variante, die zu mehr als einem Drittel zum Erfolg des neuen Compass beitragen soll. Ausschließlich mit einem leicht zu schaltenden Sechsgang-Getriebe versehen, steht der Compass mit diesem Motor gut im Futter. 320 Nm Drehmoment stehen zwischen 1.400 und 3.600 Umdrehungen pro Minute zur Verfügung. Genug für eine Anhängelast von 2 Tonnen und eine Höchstgeschwindigkeit von 201 km/h. Die gefühlte Kraft entspricht der auf dem Papier und auch die versprochene Geräuschdämmung zeigt Wirkung. Nicht ganz so zufrieden waren wir dagegen mit der Lenkung. Sie wirkt etwas schwammig und es fehlt die direkte Rückmeldung. Mehr Präzision bei der Abstimmung wäre angebracht. Ansonsten entspricht die Straßenlage einem SUV dieser Klasse. Vielleicht etwas weicher als sonst, aber dafür stammt der Compass ja auch aus den USA.Foto: D. Stanka  
Und daher als erster Jeep in Europa auch mit Vorderradantrieb zu haben. Ein Kniefall vor den Kunden, die es nicht so sehr auf die Eigenschaften eines Geländewagens abgesehen haben, sondern im Besonderen nur dessen Optik und die höhere Sitzposition für sich entdeckt haben.
Und daher als erster Jeep in Europa auch mit Vorderradantrieb zu haben. Ein Kniefall vor den Kunden, die es nicht so sehr auf die Eigenschaften eines Geländewagens abgesehen haben, sondern im Besonderen nur dessen Optik und die höhere Sitzposition für sich entdeckt haben.Foto: D. Stanka
Foto: D. Stanka