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Mazda3 – eine japanische Erfolgsstory

Dienstag, 24. Mär. 2015

1977, drei Jahre nach der Einführung des Golf, führte Mazda den 323 ein. Die Antwort auf den Trendsetter aus Wolfsburg. In den verschiedensten Karosserieformen erhältlich und immer äußerst praktisch. Sechs Baureihen später, im Jahre 2003 wird der 323 abgelöst. Zum einen durch eine neue Nomenklatura des japanischen Herstellers, zum anderen mit einem absolut neuem Modell.

Mazda3 – eine japanische ErfolgsstoryFahrbericht von Dietmar Stanka

1977, drei Jahre nach der Einführung des Golf, führte Mazda den 323 ein. Die Antwort auf den Trendsetter aus Wolfsburg. In den verschiedensten Karosserieformen erhältlich und immer äußerst praktisch. Sechs Baureihen später, im Jahre 2003 wird der 323 abgelöst. Zum einen durch eine neue Nomenklatura des japanischen Herstellers, zum anderen mit einem absolut neuem Modell.

Effizienter Diesel

Seit 2009 steht bereits die zweite Generation des Mazda3 beim Händler und ab sofort auch mit einem nagelneuen 1,6-Liter-Diesel. Auf diesen Motor ist man bei Mazda besonders stolz. Vereinigt er doch eine hohe Effizienz mit guten Leistungswerten. Wir konnten uns Mitte November an der Côte d'Azur und auf den kurvenreichen Straßen zwischen Nizza und Cannes von dem drehmomentstarken Triebwerk im großzügig dimensionierten Mazda3 überzeugen. 270 Nm und 85 kW (115 PS) mobilisieren das Triebwerk. Es ist mit einem Sechsgang-Getriebe gekoppelt und soll laut Herstellerangaben nur 4,4 Liter verbrauchen. Das entspricht einem CO2-Ausstoß von 117 Gramm pro Kilometer. Soweit die nackten Fakten des Motors, der selbstverständlich die EU5-Norm erfüllt. Foto: D. Stanka

Der Mazda3 ist mit dem neuen Diesel gut motorisiert. Ein wirklich niedriger Verbrauch ist allerdings nur durch vorsichtigen Einsatz des Gasfußes erreichbar. Ein Start-Stopp-System fehlt nach wie vor, dafür lässt sich die serienmäßige Sicherheitsausstattung nicht lumpen. Neben dem obligatorischen ABS sind DSC mit Traktionskontrolle sowie sechs Airbags verbaut. Mazda-typisch sind die Ausstattungslinien Prime-Line, Center-Line und Exclusive-Line. Mit dem neuen Diesel kostet der Mazda3 in der Basisversion 20.390 Euro, mit der mittleren Ausstattung 21.890 Euro und in der Topvariante 23.490 Euro.
Der Mazda3 ist mit dem neuen Diesel gut motorisiert. Ein wirklich niedriger Verbrauch ist allerdings nur durch vorsichtigen Einsatz des Gasfußes erreichbar. Ein Start-Stopp-System fehlt nach wie vor, dafür lässt sich die serienmäßige Sicherheitsausstattung nicht lumpen. Neben dem obligatorischen ABS sind DSC mit Traktionskontrolle sowie sechs Airbags verbaut. Mazda-typisch sind die Ausstattungslinien Prime-Line, Center-Line und Exclusive-Line. Mit dem neuen Diesel kostet der Mazda3 in der Basisversion 20.390 Euro, mit der mittleren Ausstattung 21.890 Euro und in der Topvariante 23.490 Euro.Foto: D. Stanka
Ein sauberer Durchzug in fast allen Drehzahlbereichen lässt eine faule Schaltweise zu. Der Motor arbeitet relativ leise und lässt sich nur nach einem Kaltstart zu einem schwachen Nageln hinreißen. Brummig wird er nur, wenn man ihm das gesamte Leistungsspektrum abverlangt. Bei mittleren Autobahngeschwindigkeiten ist der Mazda3 mit dem neuen Diesel ein angenehmer, weil leiser Reisebegleiter. Ob allerdings die von Mazda angegebenen 4,4 Liter Durchschnittsverbrauch realistisch sind, darf ein wenig angezweifelt werden. Die hügeligen Straßen und vielen Ortsdurchfahrten mit Stopp-and-Go quittierte unser Testwagen laut Bordcomputer mit 6 – 7 Litern.
Ein sauberer Durchzug in fast allen Drehzahlbereichen lässt eine faule Schaltweise zu. Der Motor arbeitet relativ leise und lässt sich nur nach einem Kaltstart zu einem schwachen Nageln hinreißen. Brummig wird er nur, wenn man ihm das gesamte Leistungsspektrum abverlangt. Bei mittleren Autobahngeschwindigkeiten ist der Mazda3 mit dem neuen Diesel ein angenehmer, weil leiser Reisebegleiter. Ob allerdings die von Mazda angegebenen 4,4 Liter Durchschnittsverbrauch realistisch sind, darf ein wenig angezweifelt werden. Die hügeligen Straßen und vielen Ortsdurchfahrten mit Stopp-and-Go quittierte unser Testwagen laut Bordcomputer mit 6 – 7 Litern.Foto: D. Stanka
Weg von zwei Nockenwellen (DOHC) und vier Ventilen, hin zu einer Nockenwelle (SOHC) und nur noch zwei Ventilen pro Zylinder. Das spart Reibung im Ventiltrieb, zudem Gewicht und eine höhere Präzision des Einspritzsystems sorgt für eine saubere Verteilung des wertvollen Kraftstoffs. Insgesamt wurde der gesamte Antriebsstrang um 7 kg leichter. Ein neuer Turbolader mit variabler Schaufelgeometrie ist unter anderem für die Erhöhung des Drehmoments um 30 Nm im Vergleich zum Vorgänger verantwortlich.
Weg von zwei Nockenwellen (DOHC) und vier Ventilen, hin zu einer Nockenwelle (SOHC) und nur noch zwei Ventilen pro Zylinder. Das spart Reibung im Ventiltrieb, zudem Gewicht und eine höhere Präzision des Einspritzsystems sorgt für eine saubere Verteilung des wertvollen Kraftstoffs. Insgesamt wurde der gesamte Antriebsstrang um 7 kg leichter. Ein neuer Turbolader mit variabler Schaufelgeometrie ist unter anderem für die Erhöhung des Drehmoments um 30 Nm im Vergleich zum Vorgänger verantwortlich.Foto: D. Stanka

Neue Technik

Fahrverhalten

Fazit

Technische Daten: Mazda3 1,6 l MZ-CD Center-Line

Motor: 4-Zylinder-Diesel Getriebe: Sechsgang-Schaltgetriebe Hubraum: 1.560 ccm Leistung in kW/PS bei xy U/min: 85 kW (115 PS)/4.000 Max. Drehmoment: 270 Nm bei 1.750 – 2.700 Umdrehungen pro Minute Länge/Breite/Höhe: 4.460/1.755/1.470 in mm Radstand: 2.640 in mm Leergewicht: 1.255 kg Zul. Gesamtgewicht: 1.830 kg Kofferrauminhalt: 340 – 1.360 l Bereifung: 205/55 R 16 Felgen: 6,5 x 16″ Leichtmetall Beschleunigung: 11 Sekunden Höchstgeschwindigkeit: 186 km/h Tankinhalt: 55 l Kraftstoffverbrauch Kombinierter Verkehr: 4,4 Liter auf 100 km Preis: 21.890 Euro Dietmar Stanka Aribonenstraße 1 b D-81669 München