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Renault Sport Spider

Donnerstag, 19. Mär. 2015

Pures Autofahren ist heutzutage praktisch gar nicht mehr möglich. Es sei denn, man fährt ein Fahrzeug älteren Semesters. Zum Beispiel einen Renault Sport Spider. 1995 als ultimatives Rennfahrzeug mit dem Komfortfaktor Null entwickelt, ist er heute ein Unikat der besonderen Gattung.

Renault Sport Spider – Nacktes Blech unter freiem HimmelFahrbericht von Dietmar Stanka

1-a-Rennsporttechnik bietet das Fahrwerk des Spider mit doppelten Dreiecksquerlenkern an der Vorderachse sowie jeweils einem Dreiecksquerlenker und einem Dreieckslängslenker hinten. Wie bei einem Formel-Wagen liegen die vorderen Federbeine horizontal und quer zur Fahrtrichtung, während die hinteren Feder-/Stoßdämpfereinheiten vertikal und in Fahrzeuglängsrichtung eingebaut sind. An beiden Achsen verringern groß dimensionierte Querstabilisatoren die Seitenneigung. Sonderklasse sind die vier Bremsscheiben aus der Alpine A 610 Turbo mit jeweils 30 Zentimeter Durchmesser.
	Als Triebwerk kommt der überarbeitete 2-Liter-Vierzylinder des Clio Williams zum Einsatz. Das 108 kW (147 PS) starke Leichtmetallaggregat ist mit einem kurz übersetzten 5-Gang-Getriebe gekoppelt und treibt den nur 930 Kilogramm schweren Spider Renault Sport bei Bedarf in 6,9 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Als Höchstgeschwindigkeit sind 215 km/h möglich.
	Noch Fragen? Zwei Antworten sind noch von Nöten: Der Renault Sport Spider fuhr in einer eigenen Renn-Serie im Vorfeld der Formel 1 ein Rahmenrennen. Und nein, es steht bei Renault keiner zum Verkauf und wer den Spaßfaktor selbst erleben will, muss sich auf die Suche nach raren Exemplaren machen. Laut Statistik sind noch rund 271 Exemplare in Deutschland zugelassen.
1-a-Rennsporttechnik bietet das Fahrwerk des Spider mit doppelten Dreiecksquerlenkern an der Vorderachse sowie jeweils einem Dreiecksquerlenker und einem Dreieckslängslenker hinten. Wie bei einem Formel-Wagen liegen die vorderen Federbeine horizontal und quer zur Fahrtrichtung, während die hinteren Feder-/Stoßdämpfereinheiten vertikal und in Fahrzeuglängsrichtung eingebaut sind. An beiden Achsen verringern groß dimensionierte Querstabilisatoren die Seitenneigung. Sonderklasse sind die vier Bremsscheiben aus der Alpine A 610 Turbo mit jeweils 30 Zentimeter Durchmesser. Als Triebwerk kommt der überarbeitete 2-Liter-Vierzylinder des Clio Williams zum Einsatz. Das 108 kW (147 PS) starke Leichtmetallaggregat ist mit einem kurz übersetzten 5-Gang-Getriebe gekoppelt und treibt den nur 930 Kilogramm schweren Spider Renault Sport bei Bedarf in 6,9 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Als Höchstgeschwindigkeit sind 215 km/h möglich. Noch Fragen? Zwei Antworten sind noch von Nöten: Der Renault Sport Spider fuhr in einer eigenen Renn-Serie im Vorfeld der Formel 1 ein Rahmenrennen. Und nein, es steht bei Renault keiner zum Verkauf und wer den Spaßfaktor selbst erleben will, muss sich auf die Suche nach raren Exemplaren machen. Laut Statistik sind noch rund 271 Exemplare in Deutschland zugelassen.Foto: D. Stanka
Foto: D. Stanka   Pures Autofahren ist heutzutage praktisch gar nicht mehr möglich. Es sei denn, man fährt ein Fahrzeug älteren Semesters. Zum Beispiel einen Renault Sport Spider. 1995 als ultimatives Rennfahrzeug mit dem Komfortfaktor Null entwickelt, ist er

Fahrwerk mit Monoposto-Qualitäten

Technische Daten: Renault Sport Spider

Baujahre: 1995 – 1999 Motorisierung: 4-Zylinder-Reihenmotor Hubraum: 1.998 ccm Schaltung: Fünfgang-Schaltung Drehmoment: 185 Nm bei 4.500 Umdrehungen pro Minute Leistung: 147 PS Beschleunigung 0 – 100 km/h: 6,9 Sekunden Höchstgeschwindigkeit: 215 km/h Verbrauch: 9,3 Liter Länge/Breite/Höhe: 3.795/1.830/1.250 in mm Leergewicht: 965 kg (mit Windschutzscheibe) 930 kg mit Windabweiser Wie viele wurden hergestellt: 1.640 Neupreis: 56.000 DM Heutiger Preis (Zustand 2): 25.700 Euro (laut Classic Data) Dietmar Stanka   Aribonenstraße 1 b   D-81669 München