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Volkswagen Amarok PickUp

Dienstag, 24. Mär. 2015

Amarok? Ist das einer der vielen Kunstnamen, mit denen die Autoindustrie ihre Fahrzeuge tauft? Nein, nicht in diesem Fall. Amarok ist der Name der Innuit für den Wolf und reichlich frei aus einem spanischen Dialekt heraus übersetzt: „Liebe den Fels“. Beide Namen bringen es auf den Punkt, der Amarok ist ein Pickup, der sich vor keinem anderen Mitbewerber fürchten muss und sein eigenes Revier aufbaut und noch dazu herausragende Geländeeigenschaften besitzt.

Der Wolf am Felsen

Amarok? Ist das einer der vielen Kunstnamen, mit denen die Autoindustrie ihre Fahrzeuge tauft? Nein, nicht in diesem Fall. Amarok ist der Name der Innuit für den Wolf und reichlich frei aus einem spanischen Dialekt heraus übersetzt: „Liebe den Fels“.

Foto: D. Stanka  

Beide Namen bringen es auf den Punkt, der Amarok ist ein Pickup, der sich vor keinem anderen Mitbewerber fürchten muss und sein eigenes Revier aufbaut und noch dazu herausragende Geländeeigenschaften besitzt.

  Foto: D. Stanka Beweisen durfte der Amarok diese im Burgenland. Nach ausgiebigen Regenfällen kämpfte er sich, mit gewöhnlichen Straßenreifen versehen, durchs matschige Gelände einer ÖAMTC-Teststrecke. Und das mit durchschlagendem Erfolg. Wo manch ein anderes Fahrzeug womöglich schon gescheitert wäre, zeigte der Amarok all seine Stärken. Und Stärke muss der Amarok tatsächlich beweisen, tritt er doch vor allem in Südamerika gegen eine Armada von Pickups an, die vor allem aus japanischer und US-amerikanischer Produktion stammen. Gebaut in Argentinien soll er vor allem die Märkte dieses Kontinents aufmischen. Aber auch bei uns verspricht sich Volkswagen ein paar Verkäufe. Rund 3.000 sollen es im ersten vollen Produktionsjahr sein, erhofft sich ein Sprecher von Volkswagen Nutzfahrzeuge. Und die Chancen stehen trotz eines rückläufigen Marktes in diesem Segment recht gut. Denn gegenüber seinen etablierten Mitbewerbern kann der Amarok in vielen Bereichen Punkte gut machen. Foto: D. Stanka Da stehen zum einen drei verschiedene Antriebskonzepte zu Wahl: reiner Hinterradantrieb in der Basisversion, Hinterradantrieb mit zuschaltbarem 4Motion-Vierradantrieb sowie ein permanentes 4Motion-Allradsystem, das allerdings dem Amarok mit serienmäßiger Komfortfederung vorbehalten ist. Zusätzlich bekam diese Version ein Torson-Differenzial spendiert, ein Novum in dieser Klasse. Alle drei Ausführungen verfügen zusätzlich über EDS, einer elektronischen Differenzialsperre, die mittels automatischer Bremseingriffe das einseitige Durchdrehen der Räder verhindert. Im Moment ist der Amarok ausschließlich mit einer sehr geräumigen und je nach Ausstattung sehr hochwertig ausgestatteten Doppelkabine erhältlich. Für 2011 verspricht Volkswagen auch eine Einzelkabine, die dann aufgrund der fehlenden hinteren Sitzreihe eine größere Ladefläche aufweist. Auf diese passt in der DoubleCab-Version bereits eine Europalette. Drei Ausstattungslinien stehen für den Amarok zur Verfügung: Amarok, Trendline und Highline. Preislich startet der Amarok bei 28.940,80 Euro, die Top-Version Highline kostet 37.169,65 Euro. Foto: D. Stanka Mit dieser Preisgestaltung ist der Amarok durchaus konkurrenzfähig und dürfte den eh schon schwachen Markt der Pickups in Deutschland kräftig aufmischen. Serienmäßig mit einem Sechsgang-Getriebe sowie einem drehmomentstarken 2-Liter-Diesel (400 Nm) ausgestattet mobilisiert der Amarok 120 kW (163 PS) und braucht laut Hersteller im Schnitt als 4x2 nur 7,6 Liter pro 100 km. In Kürze folgt ein 90 kW (120 PS) leistender TDI, der immerhin 340 Nm auf die Achse bringt. Optisch ist der Amarok ebenfalls gelungen. Eindeutig als Volkswagen zu identifizieren, trägt er selbstbewusst die neue Designsprache zur Schau. Der hübschen Erscheinung wegen hegt man in Hannover die Hoffnung, dass der Amarok nicht nur seinen eigentlichen Bestimmungszweck als Arbeitstier dient. Ein Entwickler des Amarok sieht den Pickup als Lifestyle-Fahrzeug mit Überrollbügel sowie mit Surfbrett oder Motorrad beladen. Durchaus vorstellbar, auch wenn Deutschland und das restliche Westeuropa sich nicht als der Pickup-Markt präsentieren. Insgesamt betrachtet soll rund die Hälfte der 100.000 pro Jahr gebauten Amarok in Südamerika und Südafrika ihre Abnehmer finden. Der Rest wird weltweit auf fast allen Märkten seine Abnehmer finden. Und diese werden mit dem Amarok ein nützliches und technisch sehr hochwertiges Gefährt bewegen. Foto: D. Stanka  

Technische Daten: Volkswagen Amarok DoubleCab Trendline 4MOTION

Motor: 4-Zylinder-Diesel Getriebe: Sechsgang-Schaltung Hubraum: 1.968 ccm Leistung in kW/PS bei xy U/min: 120 kW (163 PS)/4.000 Max. Drehmoment: 400 Nm bei 1.500 – 2.000 Umdrehungen pro Minute Länge/Breite/Höhe: 5.254/1.954/1.834 in mm Radstand: 3.095 in mm Leergewicht: 1.985 – 2.157 kg Zul. Gesamtgewicht: 2.820 kg Ladefläche: 2,52 m² Bereifung: 245/70 R 16 vorne Felgen: 6,5 x 16″ Leichtmetall Beschleunigung: 11.1 Sekunden Höchstgeschwindigkeit: 181 km/h Tankinhalt: 80 l Kraftstoffverbrauch Kombinierter Verkehr: 7,8 l auf 100 km Preis: 34.629 Euro inkl. MwSt. Dietmar Stanka   Aribonenstraße 1 b   D-81669 München