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Ford Focus RS500

Dienstag, 24. Mär. 2015

Mit den 305 PS im RS war der schnellste und stärkste Focus aller Zeiten nicht wirklich untermotorisiert. Nun haben die Ingenieure von Ford den Rennsport-Fans der Kölner Marke zum Abschied noch eine Schippe mehr Leistung spendiert. 350 PS sind es im mattschwarzen RS500 und die machen einen höllischen Spaß!

Gewaltige Kraft auf der Vorderachse

Mit den 305 PS im RS war der schnellste und stärkste Focus aller Zeiten nicht wirklich untermotorisiert. Nun haben die Ingenieure von Ford den Rennsport-Fans der Kölner Marke zum Abschied noch eine Schippe mehr Leistung spendiert. 350 PS sind es im mattschwarzen RS500 und die machen einen höllischen Spaß!

Das schöne Ahrtal in der Eifel, nahe des Nürburgrings war Mitte Mai der Ort einer Offenbarung der besonderen Art. Der mit einer mattschwarzen Folie bezogene RS500 stand zu Ausfahrten bereit. Die „Black Mamba“ so die interne Bezeichnung der Entwicklungsingenieure für den RS500, strahlt bereits im Stand soviel Macht aus, wie es eben nur ein giftiges Reptil schafft. Foto: D. Stanka Nach dem Druck auf den Starterknopf erwacht der 2,5-Liter-Turbo mit einem leisen Fauchen, dass sich nach dem Druck aufs Gaspedal zu einer Symphonie des wahren Sounds aufschwingt. Einem Motorensound, der jedes Härchen am Körper in Habachtstellung verharren lässt und die Adrenalinzufuhr in die Höhe schnellen lässt. Und so viel Freude bereitet, dass einem sogar das miserable Wetter egal ist! Knapp 1,5 Tonnen Leergewicht werden von den 257 kW (350 PS) leistenden 5-Zylinder, dessen Basis in einem Volvo-Triebwerk hat, extrem zügig in Richtung 100 km/h katapultiert. Gerade einmal 5,6 Sekunden vergehen und wenn die Autobahnen einmal frei sein sollten, endet der Vorwärtstrieb bei 265 km/h! Foto: D. Stanka Die engen und kurvenreichen Straßen des Ahrtals und der Weg hoch zur Nordschleife sind eigentlich genau das richtige Revier für den RS500. Eigentlich? Ja, denn die meisten Straßen sind mit Geschwindigkeitsbegrenzungen versehen. Aber auch dort bewies der schnellste Serien-Focus aller Zeiten, dass er zu 100 Prozent alltagstauglich ist. Langsames Cruisen macht (fast) so viel Spaß, wie das Heizen. Brav gefahren ist es mit dem RS500 auch kein Problem, die 9,9 Liter Durchschnittsverbrauch zu erreichen. Meistens wird es aber ein Quäntchen mehr sein, denn wer mit 350 PS unterwegs ist und dafür knapp 50.000 Euro ausgegeben hat, will nicht nur um den Block schleichen. Foto: D. Stanka Wer nun Geschmack gefunden hat und auch solch einen mattschwarzen Racer besitzen möchte, wird leider enttäuscht. Die 55 für Deutschland vorgesehenen Exemplare sind längst weg und der Rest die restlichen 445 sind quer durch Europa ebenfalls schon verteilt. Eine kleine Chance besteht für die Fahrer eines RS. Ford bietet eventuell ein Aufrüst-Kit an, das aus den 305 PS des RS 350 PS werden lässt. Dann noch schwarze Folie gekauft und schon hat man einen eigens zusammen gestellten RS500.

Foto: D. Stanka  

Foto: D. Stanka

Technische Daten: Ford Focus RS500

Motor: 5-Zylinder-Benziner mit Turboaufladung Getriebe: Sechsgang-Schaltung Hubraum: 2.521 ccm Leistung in kW/PS bei xy U/min: 257 kW (350 PS)/6.000 Max. Drehmoment: 460 Nm bei 2.500 – 4.500 Umdrehungen pro Minute Länge/Breite/Höhe: 4.402/1.842/1.497  in mm Radstand: 2.640 in mm Leergewicht: 1.470 kg Zul. Gesamtgewicht: 1.865 kg Kofferrauminhalt: 385 l Bereifung: 235/35 R 19 Felgen: 8,5 x 19″ Leichtmetall Beschleunigung: 5,6 Sekunden Höchstgeschwindigkeit: 265 km/h Tankinhalt: 55 l Kraftstoffverbrauch Kombinierter Verkehr: 9,9 l auf 100 km Preis: 46.050 Euro inkl. MwSt. Dietmar Stanka   Aribonenstraße 1 b   D-81669 München