Facebook Pixel

Volvo C30 und C70

Mittwoch, 25. Mär. 2015

Frischzellenkur bei Volvos Nischenmodellen - Von Dietmar Stanka - C 30 und C70 – Volvo Modelle, die mit einer Zulassungszahl von 2.800 beim kompakten C30 und 900 von dem Festdach-Cabrio C70 für den schwedischen Hersteller, die nicht wirklich große, dennoch ein wichtige Rolle spielen, wurden überarbeitet. Und nun der Motorpresse im winterlichen Bonn vorgestellt. Beiden Typen gemein ist bei dem durchgeführten Facelift eine echte optische wie qualitative Aufwertung.

Volvo C30 und C70  

Foto: Stanka
Foto: Stanka
Foto: Stanka

Frischzellenkur bei Volvos Nischenmodellen

Hersteller: Volvo ; Modell: C30 und C70 Von Dietmar Stanka

C 30 und C70 – Volvo Modelle, die mit einer Zulassungszahl von 2.800 beim kompakten C30 und 900 von dem Festdach-Cabrio C70 für den schwedischen Hersteller, die nicht wirklich große, dennoch ein wichtige Rolle spielen, wurden überarbeitet. Und nun der Motorpresse im winterlichen Bonn vorgestellt. Beiden Typen gemein ist bei dem durchgeführten Facelift eine echte optische wie qualitative Aufwertung.

Neben vielen Retuschen, die dem kompakten Volvo C 30 sehr gut zu Gesicht stehen, passierte viel positives unter der Haube. Besonders hervorzuheben ist die 80 kW (109 PS) starke 1,6D DRIVe Variante, die laut Volvo bei einem Durchschnittsverbrauch von 3,8 Litern pro 100 Kilometern nur 99 Gramm CO2 emittieren soll. Bei den ersten Testfahrten rund um die ehemalige Bundeshauptstadt zeigte der Bordcomputer bei zärtlichem Einsatz des Gasfußes 4 Liter an. Will heißen, dass die Herstellerwerte durchaus erreichbar sind. Aber es geht ja nicht immer nur um C02 und niedrigen Spritverbrauch. Viel Spaß machen die Varianten D5 und T5. Starke 132 kW (180 PS) mobilisiert der Diesel und der Turboaufgeladene 5-Zylinder-Benziner protzt sogar mit 169 kW (230 PS). Mit dem R-Design aufgemotzt, sind beide Modelle echte Hingucker. R-Design kann aber mehr als nur gut aussehen. Neben dem sportlich-exklusiven Outfit sorgen ein überarbeitetes und betont fahraktives Chassis für mehr Dynamik auf einem guten Niveau. Das liegt vor allem an der grundlegenden Überarbeitung des Fahrwerks. Eine modifizierte Lenkung kombiniert mit steiferen Lagerbuchsen und geänderter Übersetzung zeigt mehr Lenkpräzision und ein verfeinertes Ansprechverhalten. Die Federrate wurde um 30 Prozent erhöht und die Verwendung von Einrohrstoßdämpfern mit strafferer Kennung und verstärkten Stabilisatoren vermittelt klarere Rückmeldungen. 17-Zöller aus Aluminium und weitere sportliche Intarsien vervollständigen diese Linie des C30. Noch eleganter präsentiert sich das Cabrio der Schweden. Der C70 mit seinem dreiteiligen Stahldach reiht sich mit seiner Formgebung im Frontbereich in die Reihe seiner großen Brüder V70 und S80 ein. Er folgt dabei der Studie S60 Concept. Besonders elegant sind die LED-Rückleuchten, die in ähnlicher Form auch beim XC60 zu finden sind. Der Innenraum gewann mit seiner Aufwertung mehr Premium-Charakter und auch beim Einstiegspreis feilten die Schweden: Das offene Fahrgefühl ist beim C70 ab32.900 Euro zu erhalten. Neben diesem Einstiegsmodell, dem 103 kW (140 PS) starken 2,4 Kinetic, sind für das Cabrio noch zwei weitere 5-Zylinder-Benziner sowie zwei Dieselaggregate erhältlich. Leider nur für den Basisdiesel, der 100 kW (136 PS) leistet, ist das Volvo Powershift Doppelkupplungsgetriebe erhältlich, das die Dynamik eines Schalters mit dem Komfort der Automatik verbindet. Ein besonderes Schmankerl bei den immer auf Sicherheit im Straßenverkehr bedachten Entwicklern von Volvo ist das Kontrollsystem Alcoguard. Für 850 Euro plus 50 – 90 Euro Einbaukosten kann man sich einer freiwilligen Alkoholkontrolle unterziehen. Denn bei Aktivierung des Systems springt der Motor nur an, wenn der Alcoguard keinen Alkohol im Atem erkennt. Interessant möglicherweise für Flottenkunden mit dem Vorbild Schweden. Im Mutterland des Autobauers haben einige Gewerbekunden die Nutzung des Systems für die Fahrer bereits zur Pflicht gemacht. Volvo hat gut gearbeitet. Die neuen Motoren brauchen keinen Vergleich mit den Entwicklungen anderer Hersteller zu scheuen. DRIVe hat ein ähnlich hohes Gewicht wie EfficientDynamics und Co. Und mit der Maßgabe, dass trotz eines neuen Eigentümers die Zusammenarbeit mit Ford weiter bestehen bleibt, können die Schweden ihren Platz als Premium-Hersteller in der Nische verteidigen.Dietmar Stanka Aribonenstraße 1 b D-81669 München