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Mazda CX-7 - Schicker Allradler

Mittwoch, 11. Mär. 2015

Schicker Allradler mit sportlichem Äußeren - Von Dietmar Stanka - Crossover – wieder ein wunderbarer Begriff aus dem angloamerikanischen Sprachraum, der sich im automobilen Umfeld eingenistet hat. Und in diesem Fall sogar durchaus sinnvoll, denn wie soll man in der deutschen Sprache ein Fahrzeug beschreiben, dass auf der einen Seite ein Geländewagen sein möchte, auf der anderen aber gleichzeitig ein Sportwagen mit Platz und Familientauglichkeit?

Schicker Allradler mit sportlichem Äußeren

Hersteller: Mazda ; Modell: CX-7 Von Dietmar Stanka

Der Mazda CX-7
Der Mazda CX-7Foto: Mazda  

Crossover – wieder ein wunderbarer Begriff aus dem angloamerikanischen Sprachraum, der sich im automobilen Umfeld eingenistet hat. Und in diesem Fall sogar durchaus sinnvoll, denn wie soll man in der deutschen Sprache ein Fahrzeug beschreiben, dass auf der einen Seite ein Geländewagen sein möchte, auf der anderen aber gleichzeitig ein Sportwagen mit Platz und Familientauglichkeit?

Eine Kreuzung also, deren Sinnhaftigkeit durchaus infrage gestellt werden kann. Wobei dies dem Kaufverhalten widerspricht, denn sogar in Zeiten gesteigerten Umweltbewusstseins werden die mächtigen Autos dieser Segmente gut verkauft. Damit man guten Gewissens einen so großen Wagen fahren kann, hat sich Mazda etwas Sinnvolles überlegt. Den Einsatz eines effizienten Diesel-Motors im schick gezeichneten CX-7. Bisher gab es den CX-7 ausschließlich mit einem starken 2,3-Liter-Benziner, der sich je nach Fahrweise locker 12 – 15 Liter genehmigte. Mit dem 2,2-Liter-Diesel, der in einer ähnlichen Konfiguration auch im Mazda6 zum Einsatz kommt, wird der Fahrspaß mit zurückhaltendem Konsum gepaart. Auf den ersten Testfahrten in den Bergen Tirols konsumierte der CX-7 etwas mehr als 8 Liter. Der Mazda CX-7 Foto: Mazda Neben der tadellos laufenden Maschine hat Mazda dem erst zwei Jahre auf dem Markt befindlichen CX-7 innen wie außen einen neuen Anstrich verpasst. Die dynamische Silhouette bekam eine neue Frontpartie mit vergrößertem Lufteinlass und neuen Ziereinfassungen der Nebelscheinwerfer. Das Cockpit ist im neuen Design übersichtlicher gestaltet und damit freundlicher und aufgeräumter. Mazda-typisch das vollkommen mit Funktionen überladene Lenkrad und das fast schon putzig zu nennende Navigationssystem. Insgesamt hinterlässt die Karosse einen stärkeren Eindruck, den im Besonderen die vorderen Kotflügel zu verantworten haben. Der Mazda CX-7 Foto: Mazda Stark auch das Fahrverhalten des Crossover. Mit dem von Mazda entwickelten „Active Torque Split“-Allradsystem hält der CX-7 auch bei zügigster Fahrt über Landstraßen die Spur. Der Allradantrieb verhindert durch die intelligente Kraftverteilung auf Vorder- und Hinterachse ein Durchdrehen auf rutschigem Grund und die Optimierung der Traktion auf trockenem Belag. Das Steuergerät des Allrad-Systems verteilt dabei schlupfunabhängig über die vor dem Hinterachs-Differenzial montierte, elektronisch gesteuerte Kupplung die Antriebskraft jederzeit bedarfsgerecht im Verhältnis von 100:0 bis 50:50 auf die Achsen. Für die Erhöhung der Sicherheit stellt Mazda im CX-7 erstmals den Spurwechselassistenten „Rear Vehicle Monitoring System“ (RVM) sowie die Rückfahrkamera und die Notbrems-Warnblinkautomatik ESS (Emergency Stop Signal) zur Verfügung. ESS warnt bei einer plötzlichen Vollbremsung nachfolgende Fahrzeuge durch das schnell blinkende Warnblinklicht. Und RVM zeigt ab einer Geschwindigkeit von 60 km/h mit blinkenden Warnleuchten im Rückspiegel verbunden mit einem akustischen Signal Fahrzeuge, die sich im toten Winkel befinden. Der Mazda CX-7 Foto: Mazda Mit drei Ausstattungslinien namens Prime-Line, Center-Line und High-Line und einem preiswerten Einstieg, der bei 29.990 Euro beginnt, will Mazda den CX-7 hoffähig machen. Die drei Optionen auf der Preisliste (Navi für 720 Euro, Glasschiebedach für 850 Euro und Metalliclackierung für 580 Euro) stehen bis auf die Lackierung ausschließlich Center- und High-Line zur Verfügung. Richtig luxuriös, weil unter anderem mit Leder und elektrisch verstellbaren Sitzen ausgestattet, präsentiert sich die Top-Variante. Daneben sind es noch Xenon-Scheinwerfer und 19-Zöller, die den Preis von 35.390 Euro absolut rechtfertigen. Der CX-7 ist mit dem kräftigen Diesel, der mit seinem SCR-Katalysator auch die Stickoxide eliminiert jetzt auch für die europäischen Märkte interessant. Und auch für den einen oder anderen Flottenkunden ist der CX-7 überlegenswert. Reichlich Platz, eine höhere Sitzposition und ein intelligenter Allradantrieb sind wesentliche Argumente, die im Einklang mit dem relativ günstigen Preis und einem adäquaten Verbrauch für den schicken Crossover sprechen. Der Mazda CX-7 Foto: Mazda

Technische Daten: Mazda CX-7 2,2 l MZR-CD Center-Line

Motor: 4-Zylinder-Diesel mit Turboaufladung Getriebe: Sechsgang-Schaltung Hubraum: 2.184 ccm Leistung in kW/PS bei xy U/min: 127 kW (173 PS)/3.500 Max. Drehmoment: 400 Nm bei 2.000 Umdrehungen pro Minute Länge/Breite/Höhe: 4.700/1.870/1.645 in mm Radstand: 2.750 in mm Leergewicht: 1.875 kg Zul. Gesamtgewicht: 2.430 kg Kofferrauminhalt: 455 l, bei umgeklappter Rückbank 1.348 l Bereifung: 235/60 R 18 Felgen: 7,5 x 18″ Leichtmetall Beschleunigung: 11,3 Sekunden Höchstgeschwindigkeit: 200 km/h Tankinhalt: 69 l Kraftstoffverbrauch kombinierter Verkehr: 7,5 l auf 100 km Preis: ab 31.590 Euro inkl. MwSt. Dietmar Stanka Aribonenstraße 1 b D-81669 München