Fiat 500C O sole mio

Fiat 500C

Der Fiat 500C Foto: Stanka

Fiat 500C – O sole mio

Hersteller: Fiat; Modell: 500C

Von Dietmar Stanka

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Mit der Markteinführung des 500C hat sich Fiat noch ein bisschen mehr Zeit gelassen als der Sommer 2009 im südlichen Deutschland. Ab dem 5. September steht die Offenbarung bei den Händlern und das im Stile des Topolino und dem Ur-500er. Will heißen, dass die Seitenwände stehen bleiben und ein überdimensionales Verdeck elektrisch den Blick nach oben öffnet.

Die Kurbelei der Urahnen hat also ein Ende – in jeder Ausstattungsvariante öffnet sich das Dach auf Knopfdruck. Einmal gedrückt bis zu dem Punkt in dem das Heckfenster noch als solches dient und ein weiteres Mal bis hin zur kompletten Versenkung. Diese birgt allerdings den Nachteil, dass die Sicht nach hinten praktisch nur noch mit den Außenspiegeln sinnhaft ist.

Fiat 500C

Der Fiat 500C Foto: Stanka

Zurück funktioniert es genauso einfach, aber in drei Schritten. Der erste schließt das Dach bis das Heckfenster wieder sichtbar ist, der zweite schafft es bis wenige Zentimeter zum Schließen und um die letzte Lücke zu füllen erfordert es wenige Momente des dauerhaften Drucks auf dem im Dachhimmel angebrachten Schalter.

Bei den Motoren gibt es keine Überraschungen, ein Diesel und zwei Benziner stehen zur Wahl. Dazu noch die Möglichkeit entweder manuell oder mit dem automatisierten Dualogic-Getriebe zu schalten. Der kleine Benziner leistet 51 kW (69 PS) und ist damit für die urbane Umgebung definiert. Der 73 kW (100 PS) starke Ottomotor ist ebenso wie der Multijet-Diesel mit 55 kW (75 PS) absolut langstreckentauglich.

Fiat 500C

Der Fiat 500C Foto: Stanka

Gar lustig und entzückend immer noch die Reaktionen der Vorbeifahrenden und auch der Vorbeilaufenden. Manchmal muss man fast Angst haben, dass sich die Begeisterung ob dieses, vor allem von Frauen, als so süß bezeichnenden Automobils, nicht in Genick ausrenken ausartet. Denn die positive Aufmerksamkeit des 500er ist bei weitem nicht abgeklungen und erfährt mit dem Cabrio neue Dimensionen.

Vielleicht auch ob der Tatsache, dass sich die Preise gegenüber der Limousine nicht ausufernd nach oben entwickelt haben. 2.800 Euro kostet das offene Fahrgefühl mehr, in Anbetracht der umfangreichen Serienausstattung mehr als akzeptabel. So kostet das Einstiegsmodell 500C Pop 13.800 Euro und wartet mit dem bereits erwähnten elektrischen und wintertauglichen Stoffdach sowie sieben Airbags, ABS, elektronischer Servolenkung, elektrischen Fensterhebern, elektrisch verstellbaren Außenspiegeln und einem Radio mit CD- und MP3-Player auf. Um Schäden beim Einparken zu vermeiden, sind am Heck serienmäßig Parksensoren montiert.

Besonders wichtig werden für viele Kunden die umfangreichen Individualisierungsmöglichkeiten für ihren 500C sein. Mit diversen Design-Sets kann die Karosserie mit neuen Dekors wie einem Reißverschluss („Zipper“), Weltstadtmotiven („London“, „Paris“, „Rome“, „New York“, „Tokio“), Schmetterlingen, Blumen oder Humanoid verziert werden. Hinzu kommen diverse Applikationen.

Im Interieur gehen neue Farb- und Stoffkombinationen an den Start. Selbstverständlich verfügt auch der Zündschlüssel wieder über diverse Motive und Farben. Stets perfekt auf das Außendesign abgestimmt. Aber auch nachträglich lässt sich der Fiat 500C durch Details wie Embleme und Logos sowie zwei neue Leichtmetallfelgen in 15 bzw. 16-Zoll geschmackvoll ausstatten.

Fiat 500C

Der Fiat 500C Foto: Stanka

Geschmackvoll und höheren Fahrzeugklassen ebenbürtig sind die Ausstattungsvariationen des 500C. Bi-Xenon-Scheinwerfer, Leder aus der italienischen Edelmanufaktur Poltrona Frau, Perlglanz- und Perlmuttlackierung, Klimaautomatik und Bluetooth-Funktion (Serie bei Lounge) führen den Trend fort, kleinere Automobile luxuriöser und komfortabler zu gestalten.

Die Verbrauchswerte, die je nach Modell im Mix zwischen 4,2 und 6,1 Litern liegen, lassen sich mit dem automatisierten Dualogic-Getriebe und der Start&Stopp-Automatik erheblich reduzieren. So verbrennt der kleine Benziner im Schnitt 5,1 Liter auf 100 Kilometer und bläst dabei 119 Gramm CO2 pro Kilometer in die Luft. Der Einsatz beider Technologien senkt den Verbrauch auf 4,7 Liter und nur noch 110 Gramm CO2.

Fiat 500C

Der Fiat 500C Foto: Stanka

Noch nicht bestätigt, aber durchaus denkbar ist eine Abarth-Version im nächsten Jahr. Ein etwas stärkerer Diesel, wahrscheinlich mit 66 kW (90 PS), ist dagegen bereits beschlossene Sache. Dieser soll für den 500 und den 500C in Kürze bereit stehen. Die Zeichen stehen also gut bei Fiat, die von dem 500er in den letzten zwei Jahren seit Markteinführung über 330.000 Exemplare abgesetzt haben. Mit dem 500C wird dieser Erfolg wohl nahtlos fortzusetzen sein.

Dietmar Stanka Aribonenstraße 1 b D-81669 München




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