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Kombi kommt im Doppelpack

Lada Vesta SW und Cross

Mittwoch, 20. Sep. 2017

 - Kombi kommt im Doppelpack -

In Russland hat Lada die Produktion des Vesta SW und Vesta Cross gestartet. Im zweiten Quartal 2018 sollen die beiden Kombi-Varianten auch nach Deutschland kommen.

Neben der offroadig gestylten Version Cross wird Lada den Vesta auch als normalen Kombi SW anbieten
Neben der offroadig gestylten Version Cross wird Lada den Vesta auch als normalen Kombi SW anbietenFoto: Lada

Mit dem im Frühjahr in Deutschland eingeführten Modell Vesta ist dem russischen Autohersteller Lada der Sprung in eine neue Ära gelungen. Neben einer relativ progressiven Optik bietet die neue Baureihe moderne Renault-Technik zum kleinen Preis.

Im zweiten Quartal 2018 kommt der Lada Vesta auch als SW Cross nach Deutschland
Im zweiten Quartal 2018 kommt der Lada Vesta auch als SW Cross nach DeutschlandFoto: Lada

Allerdings gibt es vorläufig nur eine klassische Stufenhecklimousine, die bei deutschen Autokunden nur mäßigen Anklang finden dürfte. Doch zum Frühjahr 2018 wird Lada in Deutschland vom Vesta den Kombi SW und die lifestylige Variante Cross nachreichen.

Wie die Limousine bietet auch die Kombiversion mit einem in die Flanken gepressten X eine besondere Optik-Note im Blechkleid. Zudem sorgt ein nach hinten stark abfallendes Dach für ein schnittiges Erscheinungsbild.

Der Fond des Vesta SW bietet 2,5 Zentimeter mehr Kopffreiheit als die Vesta-Limousine
Der Fond des Vesta SW bietet 2,5 Zentimeter mehr Kopffreiheit als die Vesta-LimousineFoto: Lada

Der Cross, eine Art SUV-Variante, macht mit angedeutetem Unterfahrschutz, Robustbeplankung rundum und einer Fahrwerkshöherlegung auf abenteuerlustigen Landjungen.

Im Vergleich zur Stufenheck-Limousine dürfte der Vesta SW bei deutschen Autokunden mehr Anklang finden
Im Vergleich zur Stufenheck-Limousine dürfte der Vesta SW bei deutschen Autokunden mehr Anklang findenFoto: Lada

Die rund 4,40 Meter lange Kombiversion des Vesta bietet eine Fahrgastzelle mit fünf Sitzplätzen. Im Vergleich zur Limousine ist im Fond des SW die Kopffreiheit um 2,5 Zentimeter höher. Auch das Gepäckabteil bietet mehr Platz. Im Standardkofferraum lässt sich fensterhoch 480 Liter Gepäck einladen. Zusätzlich befindet sich unterm Kofferraumboden ein 95 Liter großer Stauraum.

Dank der asymmetrisch umklappbaren Rückbanklehne wächst das Gepäckabteil auf 825 Liter. Lada gibt auch hier nur den Wert für eine fensterhohe Beladung an, dachhoch sollte der Laderaum deutlich über 1.000 Liter aufnehmen.

Im Innenraum bietet der Lada Vesta SW Cross ein paar peppige Farbakzente
Im Innenraum bietet der Lada Vesta SW Cross ein paar peppige FarbakzenteFoto: Lada

Als einzig verfügbarer Antrieb wird beiden neuen Vesta-Varianten ein 1,6-Liter-Benzinermotor mit 78 kW/106 PS und 148 Newtonmeter Drehmoment zur Verfügung stehen. Gekoppelt an ein manuelles Fünfgang-Getriebe dürfte der 1,3-Tonner in rund 12 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100 beschleunigen und fast 180 km/h schnell werden. Optional wird es ein automatisiertes Fünfgang-Schaltgetriebe geben, mit dem sich die Sprintzeit um gut eine Sekunde verlängern dürfte.

Dank der asymmetrisch umlegbaren Rückbank kann das Gepäckabteil deutlich wachsen
Dank der asymmetrisch umlegbaren Rückbank kann das Gepäckabteil deutlich wachsenFoto: Lada

Bei vermutlich sechs Litern auf 100 Kilometer wird der Verbrauch für beide Getriebeversionen liegen.

Beim Fahrwerk setzen die Russen auf Einzelradaufhängung vorne und eine Verbundlenkerachse hinten. Servolenkung ist Serie. Die Basisversion bietet Licht- und Regensensor, Alufelgen, Klimaanlage, Parkpiepser hinten, Tempomat und Zentralverriegelung mit Fernbedienung. In der höherwertigen Ausstattung „Luxus“ sind zusätzlich ein Infotainment-System mit Sieben-Zoll-Touchscreen und eine Klimaautomatik Bord.

Der SW Cross zeichnet sich unter anderem durch eine Fahrwerkshöherlegung aus
Der SW Cross zeichnet sich unter anderem durch eine Fahrwerkshöherlegung ausFoto: Lada

Über Preise macht Lada Deutschland noch keine Angaben. Vermutlich wird der SW etwas teurer als die Limousine, die ab 12.740 Euro zu haben ist. 760 Euro kostet das automatisierte Fünfgang-Getriebe, 1.000 Euro werden für die Ausstattung „Luxus“ fällig.

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Mario Hommen/SP-X