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Jaguar beim Oldtimer Grand-Prix 2016 auf dem Nürburgring

Oldtimer Grand-Prix 2016

Freitag, 30. Dez. 2016

 - Eine Nachlese - Ein Bericht von unserem Automobilredakteur Dietmar Stanka Das Wochenende vom 12. bis 14. August 2016 ließ unser automobiles Herz hoch und höher schlagen. Einmal wegen der heißen Ausfahrt mit dem neuen Jaguar F-Type SVR rund um den Nürburgring in einer sonnenbeschienenen Eifel. Zum Anderen wegen des Oldtimer Grand-Prix auf der traditionsreichen Strecke.

Das Wochenende vom 12. bis 14. August 2016 ließ unser automobiles Herz hoch und höher schlagen. Einmal wegen der heißen Ausfahrt mit dem neuen Jaguar F-Type SVR rund um den Nürburgring in einer sonnenbeschienenen Eifel. Zum Anderen wegen des Oldtimer Grand-Prix auf der traditionsreichen Strecke.

Foto: Gudrun Muschalla

Beim 44. Oldtimer-Grand-Prix zeigte sich Jaguar und Land Rover in bester Laune. Zudem mit einem ganz besonderen Ehrengast. Der Jaguar-Legende Norman Dewis. Dem Mann, der 1963 in einer Nacht- und Nebelaktion mal schnell einen neuen Jaguar E-Type vom Firmensitz im englischen Browns Lane in Coventry nach Genf brachte.

Foto: Gudrun Muschalla

Dem Mann, der mit dem Jaguar XJ13, auch „Dreizehner“ genannt, vor 50 Jahren als Testfahrer bei Jaguar Höchstgeschwindigkeiten von 320 km/h erreichte. Angedacht war damals sein Einsatz beim 24-Rennen von Le Mans. Zu dem es aber zum Leidwesen von Norman Dewis nie gekommen ist. 2016 fuhr er aber späte Ehren auf dem legendären Kurs von Le Mans gekommen ist.

Foto: Gudrun Muschalla

Zusammen mit Michael Quinn, dem Enkel von Jaguar Gründer Sir William Lyons am Steuer, legte er unter Wahrung einer Maximaldrehzahl von 4.000 Umdrehungen drei Demo-Runden in dem 472 PS starken “Dreizehner” zurück. Eskortiert von 99 weiteren Raubkatzen, unter anderem den Le-Mans-Sieger XJR-9 von 1988 und dem gesamten Starterfeld der Jaguar Classic Challenge.

Genau diese Jaguar Classic Challenge startete ebenfalls auf dem Oldtimer-Grand-Prix auf dem Nürburgring. Gut für die Übersicht, dass dieser “nur” auf der Grand-Prix-Strecke stattfindet. Nicht so gut, weil ganz einfach die Atmosphäre der Nordschleife fehlt. Bis zum Baujahr 1965 tummelten sich in dem Starterfeld die heißen Miezen. Darunter der E-Type Lightweight des Vorjahressiegers Marcus von Oeynhausen.

Foto: Gudrun Muschalla

Auf dem großen Platz, den sich Jaguar und Land Rover gegenüber dem Denkmal von Graf Berghe von Trips für den Oldtimer-Grand-Prix gesichert hatte, wurde erstmals das neu geschaffene Geschäftsfeld der “Reborn”-Initiative vorgestellt. Beide Marken pflegen und bündeln künftig die Restaurierung von Oldtimern im englischen Solihull sowie bei ausgewählten Partnerbetrieben quer über die ganze Welt verteilt.

Foto: Gudrun Muschalla

Als Beispiele konnten am Nürburgring einige Exemplare bewundert werden. Darunter ein echter Scheunenfund eines Land Rover Serie I aus dem Jahr 1951, der mit seiner über Jahrzehnte hart erworbenen Patina als Farmarbeiter in Australien neben einem komplett restaurierten Modells gleicher Baureihe stand.

Ein paar Meter weiter galt es einen Jaguar XK120 zu bewundern. Das “Fixed Head Coupé” von 1953 stammt aus der von Jaguar Land Rover erworbenen James Hull Sammlung und strahlte wie eben vom Band gerollt. Als unrestauriertes Gegenstück daneben ein offener XK120 aus dem Jahr 1950.

Foto: Gudrun Muschalla

Die Jaguar Challenge, eines von fünf Rennen in 2016, gewann übrigens wieder Marcus von Oeynhausen. Wir freuen uns bereits auf das nächste Jahr und den 45. Oldtimer-Grand-Prix in der Eifel.

Foto: Gudrun Muschalla

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Alle Fotos: © Gudrun Muschalla

Dietmar Stanka Aribonenstraße 1 b D-81669 München