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Die Weltpremiere in Offenbach

Crafter: auf ein Neues

Dienstag, 20. Sep. 2016

  Knapp zwei Wochen vor der IAA Nutzfahrzeuge in Frankfurt präsentierte Volkswagen Nutzfahrzeuge am 8. September 2016 in Offenbach den neuen Crafter. Nun nicht mehr in der Zusammenarbeit mit Daimler und auf Basis des Sprinters, sondern komplett selbst entwickelt und künftig im nagelneu errichteten Werk im polnischen Wrzesnia gefertigt.

Ein Bericht von unserem Automobilredakteur Dietmar Stanka

Knapp zwei Wochen vor der IAA Nutzfahrzeuge in Frankfurt präsentierte Volkswagen Nutzfahrzeuge am 8. September 2016 in Offenbach den neuen Crafter. Nun nicht mehr in der Zusammenarbeit mit Daimler und auf Basis des Sprinters, sondern komplett selbst entwickelt und künftig im nagelneu errichteten Werk im polnischen Wrzesnia gefertigt.

Foto: HENNING SCHEFFEN PHOTOGRAPHY

“Im Mittelpunkt der Entwicklung des neuen Crafter standen unser Kunden”, so der Vorstandsvorsitzende von Volkswagen Nutzfahrzeuge, Dr. Eckhard Scholz. “Wir haben unsere Kunden eingehend befragt, damit wir sämtliche Wünsche und Bedürfnisse berücksichtigen konnten.”

Foto: HENNING SCHEFFEN PHOTOGRAPHY

Herausgekommen ist ein echter Multifunktions-Typ. Kundenorientierte Transportlösungen, höchstmögliche Wirtschaftlichkeit, mehr Nutzlast, größeres Ladevolumen, optimierte Außenmaße und ein Vielzahl von Derivaten. 4 Grundmodelle, 3 Längen und 3 Höhen ergeben 69 Gestaltungsmöglichkeiten. Ungezählt die Aufbauten und Gestaltungsmöglichkeiten für diverse Anwendungszwecke des neuen Volkswagen Crafter.

Für den neuen Volkswagen Crafter wurde der 2-Liter-Diesel, intern EA 288 Nutz genannt, weiterentwickelt und steht nun in den drei Leistungsstufen 75 kW (102 PS), 103 kW (140 PS) und als BiTurbo mit 130 kW (177 PS) zur Wahl. Ab 2017 wird das Angebot mit dem Allradantrieb 4MOTION und reinem Hinterradantrieb ergänzt. Geschaltet wird entweder manuell in sechs Stufen oder einer Achtgang-Automatik.

Foto: HENNING SCHEFFEN PHOTOGRAPHY

Das Derivate-Angebot umfasst die geschlossenen Varianten als Kastenwagen oder Kombi sowie die offenen Varianten als Einzel- oder Doppelkabine mit oder ohne Aufbaulösungen. Abhängig von der Tonnage sind die Crafter entweder mit Einzel- oder Zwillingsbereifung auf der Hinterachse ausgestattet.

Der neue Volkswagen Crafter bietet mit Frontantrieb bei einem zulässigen Gesamtgewicht von 3 -4 Tonnen ein Ladevolumen bis zu 18,4 m³ und eine maximale Ladehöhe von 2.196 mm. Mit Hinterradantrieb beträgt das zulässige Gesamtgewicht 3,5 bis 5,5 Tonnen. So finden in der längsten Variante des Crafter bis zu neun Roll-Container Platz.

Foto: HENNING SCHEFFEN PHOTOGRAPHY

Umfangreich wie die Volumen sind auch die angebotenen Assistenzsysteme, die einer Erhöhung der Verkehrssicherheit dienen. Beispielsweise den Spurhalte-, den Park-Lenk- sowie den Anhänger-Rangier-Assistenten. Zudem bietet Volkswagen Nutzfahrzeuge für den neuen Crafter die automatische Distanzregelung “ACC Follow to Stop”, den sensorgesteuerten Flankenschutz und die City-Notbremsfunktion an.

Ebenfalls der Verkehrssicherheit dienlich ist der ergonomisch und übersichtlich gestaltete Arbeitsplatz hinter dem Lenkrad. Staufächer, Ablagen und ein dem Volkswagen T6 nachempfundenes Cockpit sind das Maß der Dinge in dieser Fahrzeugklasse. Ebenso wie der auf Wunsch erhältliche ergonomische Schwingsitz mit dem Gütezeichen der Aktion Gesunder Rücken (AGR). Mehr über den neuen Volkswagen Crafter nach der Fahrvorstellung Mitte November.

Dietmar Stanka Aribonenstraße 1 b D-81669 München