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Mehr Sicherheit im Strassenverkehr durch Assistenzsysteme

Skodas Weg zu mehr Sicherheit

Donnerstag, 18. Aug. 2016

Ein Erlebnisbericht von unserem Automobilredakteur Dietmar Stanka

Mitte Juli 2016 am Lausitzring. Skoda lud zum Media-Treff No. 16 mit dem Schwerpunkt Assistenzsysteme. Autofahren soll, nein muss, sicherer werden. Ein Credo auch vom Vorstandsvorsitzenden des tschechischen Autobauers in den Händen von Volkswagen, Bernhard Maier, geäußert auf dem Genfer Autosalon in diesem Jahr.

Foto: Skoda

Sicherheit beginnt bei Skoda bereits mit der Fünf-Sterne-Einstufung aller sechs Modelle, vom Citigo bis zum Superb, im EuroNCAP-Test. Basis für höchste Punktzahl sind die Torsionsteifigkeit, eine aufpralloptimiere Karosseriestruktur sowie wirkungsvolle Rückhaltesysteme. Eine gesonderte Auszeichnung erhielt zudem der der proaktive Insassenschutz von Skoda.

Proaktiver Insassenschutz

Das Kennenlernen dieses proaktiven Insassenschutzes war ein Teil der umfangreichen Testfahrten auf dem Dekra-Gelände am Lausitzring. Mit geöffneten Scheiben und Schiebedach unterwegs, brachten wir den Skoda Superb bewusst in eine instabile Lage.

Zwei Sekunden später schlossen sich Fenster und Dach und die Gurte zogen sich straff. Würde sich nun trotz aller weiteren Assistenzsysteme in Unfall ereignen, wären die Insassen bestens in den Sitzen positioniert und die Airbags könnten ihren vollen Schutz bieten.

Foto: Skoda

ACC und Lane Assist

Eine weitere Übung auf dem Oval war teilautonomes Fahren mithilfe des adaptiven Abstandsassistenten (ACC), dem Spurhalteassistenten (Lane Assist) und dem Spurwechselassistent oder auch Tote-Winkel-Warner. Aktiviert wird ACC mittels eines Lenkstockhebels.

Die Funktionen werden im Informationsdisplay des Bordcomputers zwischen Tacho und Drehzahlmesser angezeigt. Neben der eingestellten Geschwindigkeit kann auch der Abstand zum Vordermann variabel disponiert werden. In einer kleinen Kolonne von vier Skoda Superb fuhren wir zuerst auf der mittleren der drei Fahrspuren mit 60 km/h entsprechend des anvisierten Abstands hintereinander her.

Füße weg vom Gas und auch von der Bremse und des Spaßes halber auch mal die Hände vom Lenkrad nehmen. Der Skoda Superb zog brav seine Bahnen, beschleunigte entsprechend des vorausfahrenden Fahrzeugs und bremste sich je nach Situation bis zum komplette Stillstand ein.

Foto: Skoda

Das Anfahren aus dem Stand kann dann per Druck auf das Gaspedal oder wesentlich komfortabler, durch die Betätigung des ACC-Lenkstockhebels, erfolgen. Wobei sich ein Skoda unterhalb einer Standzeit von drei Sekunden wieder selbstständig in den Verkehrsfluss einreiht, wenn sich dieser fortbewegt. Voraussetzung ist dafür aber das aufpreispflichtige Doppelkupplungsgetriebe DSG.

City-Notbremsfunktion

Eine Untersuchung von Bosch kommt zu dem Schluss, dass Auffahrunfälle um 72 Prozent sinken würden, wenn in Automobilen die City-Notbremsfunktion eingebaut wäre. Für Skodas Kleinsten, den Citygo, wird dieses System für günstige 150 Euro angeboten. Für die anderen Modelle ist es je nach Ausstattung und Typ sogar serienmäßig verbaut.

Fazit

Der sinnvolle Einsatz von Assistenzsystemen in der Kombination mit einem aufmerksamen Fahrzeuglenker kann Unfälle vermeiden helfen. Die günstigen Angebote von Skoda können künftig dazu beitragen, den Straßenverkehr sicherer zu gestalten. Wie immer ganz im Sinne der „Simply Clever“ Lösungen aus Mladá Boleslav.

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Dietmar Stanka Aribonenstraße 1 b D-81669 München