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Formel E Berlin 2016

Heißer Samstag unter dem Fernsehturm

Dienstag, 24. Mai. 2016

  Ein perfekter Tag für ein unglaublich spannendes Rennen. Über Berlin strahlte am Samstag, den 21. Mai 2016 die Sonne, ab und an schoben sich ein paar Wolken davor. Was den Erfolg des zweiten Formel-E-Laufs in der Hauptstadt dennoch nicht trübte.  

Ein Rennbericht von unserem Autoredakteur Dietmar Stanka

Ein perfekter Tag für ein unglaublich spannendes Rennen. Über Berlin strahlte am Samstag, den 21. Mai 2016 die Sonne, ab und an schoben sich ein paar Wolken davor. Was den Erfolg des zweiten Formel-E-Laufs in der Hauptstadt dennoch nicht trübte.

Foto: DS Automobile

Vor dem großen DFB-Pokalfinale düsten die elektrisch angetriebenen Rennwagen vor rund 14.000 Zuschauern vom Alexanderplatz über die Karl-Marx-Allee und rund um den Brunnen am Strausberger Platz.

Nach dem zweiten Platz beim Rennen in Paris war Jean-Eric Vergne von DS Virgin Racing heiß auf einen weiteren Podiumsplatz.

Foto: DS Automobile

Es ging auch verdammt gut los für den 26-jährigen Franzosen. Nach einer hervorragenden Zeit bei der Super-Pole platzierte sich Vergne auf Platz 1 vor Sebastien Buemi (Renault e.dams) und Daniel Abt (Abt Schaeffler Audi Sport).

Doch das Glück blieb ihm nicht lange hold. Nach dem Start schob sich Buemi schnell auf den ersten Platz. Kurze Zeit später gelang ihm eine Rückeroberung, aber Buemi konterte und fuhr dem DS Virgin Racing-Piloten auf und davon. Schlussendlich musste sich Vergne mit dem fünften Platz begnügen.

Foto: DS Automobile

Die Plätze 2 und 3 teilten sich Daniel Abt und Lucas di Grassi (Abt Schaeffler Audi Sport) nach Sebastien Buemi (Renault e.dams) auf 1 sowie Nicolas Prost, Sohn von dem viermaligen Formel-1-Weltmeister Alain Prost und Teamchef von Renault e.dams, auf Platz 5.

Sam Bird kam nach einer wilden Aufholjagd, er musste wegen eines angebrochenen Frontflügels zwangsweise für einen Wechsel in die Box, immerhin noch auf Platz 11. DS Virgin Racing liegt vor den beiden Endläufen am 2. und 3.7.2016 in London in der Teamwertung hinter Renault e.dams und Abt Audi Schaeffler Audi Sport auf Platz 3. Auf dem gleichen Platz hat sich Sam Bird positioniert, davor auf 1 Lucas di Grassi und auf 2 Sebastien Buemi.

Foto: DS Automobile

Teamchef Alex Tai nach dem Rennen: „Ich bin extrem stolz auf beide Fahrer. Die Entscheidung im Fall von Sam Bird war unglücklich. Er wäre sicherlich ein fantastisches Rennen gefahren, wenn der Schaden nicht aufgetreten wäre. Trotzdem hat er mit seiner Aufholjagd von Platz 14 auf elf sein Talent demonstriert“, sagte Teamchef Alex Tai. „Jev hat in der Super Pole gezeigt, dass wir in die richtige Richtung arbeiten.

Wir haben zwei sehr talentierte Piloten, nun scheint es, als hätten wir auch ein schnelles Auto. Wir haben inzwischen mehr Pole-Positions als jedes andere Team, zudem konnten wir Dragon Racing vom dritten Tabellenplatz verdrängen. London wird hart, aber das Team und die Fahrer werden mit jedem Einsatz besser, wir freuen uns auf das Finale und wir sind gut vorbereitet.“

Foto: DS Automobile

Xavier Mestelan Pinon, Direktor von DS Performance, ergänzte: „Wir haben große Verbesserungen am Fahrzeug vorgenommen. Ich freue mich, dass bereits beide Fahrer die Pole-Position mit dem DSV-01 errungen haben. Vor uns liegen noch immer einige Herausforderungen.

Doch zunächst möchte ich dem Team für die harte Arbeit danken, die sich – wie wir heute sehen konnten – ausgezahlt hat.“ Freuen wir uns also auf zwei weitere spannende Rennen in London und auf die dritte Saison der Formel E, die im kommenden Herbst startet.

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Alle Fotos: © DS Automobile

Dietmar Stanka Aribonenstraße 1 b D-81669 München