Falken Motorsport am Ring

Montag, 18. Mai. 2015

  Podium mit Ansage Ein Rennbericht von unserem Autoredakteur Dietmar Stanka Das war ein Podiumsplatz mit Ansage. Nachdem Falken Motorsport im vergangenen Jahr beim 24-h-Rennen auf dem Nürburgring auf Platz 4 gefahren ist, wollte der Rennstall von Teamchef Sven Schnabl 2015 unter auf einen der ersten 3 Plätze fahren. Peter Dumbreck, Wolf Henzler, Alexandre Imperatori und Martin Ragginger vollbrachten diese Hochleistung tatsächlich und waren nach dem Rennen begeistert. "Alle im Team sind überglücklich", sagt Wolf Henzler. "Im vergangenen Jahr waren wir bereits Vierte und endlich haben wir den Sprung auf das Treppchen geschafft. Unser 911 GT3 R lief wie ein Uhrwerk und hat sich hervorragend angefühlt."

Ein Rennbericht von unserem Autoredakteur Dietmar Stanka

Das war ein Podiumsplatz mit Ansage. Nachdem Falken Motorsport im vergangenen Jahr beim 24-h-Rennen auf dem Nürburgring auf Platz 4 gefahren ist, wollte der Rennstall von Teamchef Sven Schnabl 2015 unter auf einen der ersten 3 Plätze fahren.

Peter Dumbreck, Wolf Henzler, Alexandre Imperatori und Martin Ragginger vollbrachten diese Hochleistung tatsächlich und waren nach dem Rennen begeistert. "Alle im Team sind überglücklich", sagt Wolf Henzler. "Im vergangenen Jahr waren wir bereits Vierte und endlich haben wir den Sprung auf das Treppchen geschafft. Unser 911 GT3 R lief wie ein Uhrwerk und hat sich hervorragend angefühlt."

Für Martin Ragginger war dieser 3. Platz ein wichtiges Ergebnis. "Alle im Team haben sehr viel Einsatz gezeigt", sagte er. "Wir haben stets darum gekämpft, die Reifen weiterzuentwickeln und schneller zu werden. Ich denke, wir hatten schon 2014 gezeigt, dass wir sehr gute und ausgeglichene Fahrer sind, die wenige Fehler machen.

Das haben wir auch dieses Jahr gezeigt. Wir fahren unsere Rundenzeiten, wie wir sie fahren, machen aber wenige Fehler. Das ist bei einem 24-Stunden-Rennen auch sehr wichtig. Dieses Mal waren wir sehr konkurrenzfähig. Ich freue mich auf das nächste Jahr und auf den neuen Porsche."

Historie

1999 trat das Falken Motorsport Team erstmals beim 24h-Rennen mit einem Nissan Skyline GT-R R33 und belegte einen herausragenden Platz in den Top Ten. Ein Jahr später nahm Falken als Hauptsponsor des Rennens mit einem Toyota Supra Mark IV GT teil, kam aber leider nicht in die Wertung.

Von 2001 bis 2005 setzte Falken wieder auf einen Nissan Skyline. 2002 und 2004 erreichte das Team jeweils Platz 5 in der Gesamtwertung. 2007 bis 2010 rollte Falken mit einem Nissan 350Z um die Nordschleife und belegte mit dem der Topkonkurrenz unterlegenen Fahrzeug Platzierungen im vorderen Viertel im Gesamtklassement. Seit 2011 setzt Falken Motorsport auf einen Porsche 911 GT3.

Der Sieger

Gesamtsieger wurde wie im vergangenen Jahr Audi, dieses Mal mit dem neuen R8 LMS. Christopher Mies/Nico Müller/Edward Sandström/Laurens Vanthoor (D/CH/S/B) durften sich über ihren ersten Sieg beim Langstrecken-Rennen in der Eifel freuen.

Zu etwa 50 Prozent basiert der GT3-Rennwagen auf seinem Serien-Pendant, mit dem er im März zeitgleich auf dem Automobilsalon in Genf seine Premiere gefeiert hat.

Beim 24-Stunden-Rennen waren vier neue Audi R8 LMS am Start. Die Vorjahressieger Christopher Haase/Christian Mamerow/René Rast/Markus Winkelhock führten das Rennen in der Nummer „1“ des Audi Sport Team Phoenix mehrfach an, mussten aber nach einem Unfall von Christian Mamerow aufgeben.

Das asiatische Fahreraufgebot Franky Congfu Cheng/Marchy Lee/Shaun Thong/Alex Yoong (CN/HK/HK/MAL) erreichte Platz 12.

Eine Rekord markierte das Audi Sport Team WRT mit nur 40 Sekunden Vorsprung vor dem Zweitplatzierten BMW-Team Marc VDS mit den Fahrern Maxime Martin, Lucas Luhr, Markus Palttala und Richard Westbrook.

Alle Fotos: © Dietmar Stanka

Dietmar Stanka Aribonenstraße 1 b D-81669 München