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Audi connect – die neue Mobilität
Von Dietmar Stanka
Nerds. Freaks. Geschäftsleute. Elektronikexperten. Hightech. Computer. LED-Bildschirme. Schlagworte, die auf die Consumer Electronics Show (CES) zutreffen, wie die berühmte Faust aufs Auge. Einmal im Jahr, immer Anfang Januar, trifft sich Welt der Elektronik in der Spielerstadt Las Vegas. Zu einer Zeit, in der es dort in der Wüste Nevadas vergleichbarerweise ruhig ist. Mit der Ruhe ist es aber vorbei, wenn Tausende von Fachbesuchern und Journalisten in Sin City einfallen. Das Convention Center droht aus allen Nähten zu platzen und der Verkehr ist entsprechend chaotisch. Da macht es doch Sinn, dass sich mittlerweile die Autohersteller auf diese Messe besonnen haben und ihre neuesten Errungenschaften für eine reibungslosere Mobilität vorstellen.
Connectivity
Audis Konzepte für diese schöne Zukunft sind von durchschlagenden Innovationen geprägt. Und dabei immer mehr von Rechnerleistungen beherrscht, die so manchem Heimcomputer neidisch werden lassen. Ricky Hudi, Leiter Entwicklung Elektrik/Elektronik bei Audi, beschreibt diese Entwicklung so: „Das vergangene Jahrzehnt war dadurch geprägt, dass wir das Fahrzeug in sich voll vernetzt haben. In diesem Jahrzehnt werden wir es nahtlos mit seiner Umwelt vernetzen.“
Aha. Wir sitzen also in fahrenden Computern, die eine bis dato nicht vorhandene Mobilität ermöglichen sollen. Internet, permanent online sein, Vernetzung mit sozialen Netzwerken, Google-Suche mit Sprachsteuerung, optimierte Verkehrsführung, WLAN-Hotspot. Keine Träume mehr, sondern vorhandene Realität, die weiter ausgebaut wird. Audi ist in vielen dieser Technologien führend unterwegs und zeigte auf der CES unter anderem das Cockpit des neuen Audi A3 sowie ein Head-Up-Display, das Maßstäbe setzt.

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A3 Cockpit
Pure Ergonomie vereint mit hohen Qualitätsansprüchen. Auch im Audi A3 setzen die Ingolstädter diese erfolgreichen Konzepte nahtlos fort. Im Bereich Infotainment wird eine neue Dimension erreicht, die bis dato nicht vorhanden war. Der Audi A3 ist das erste Modell der Marke, das die Features aus dem Modularen Infotainmentbaukasten (MIB) an Bord hat. Mit dieser neuen Architektur antwortet Audi die drängende Herausforderung, dass sich die Innovationen in der Consumer-Elektronik und das rapide Wachstum der Rechenleistung sehr viel schneller als die Produktzyklen von Automobilherstellern vollzogen werden.
Der Zentralrechner im MIB, wie ihn Audi jetzt nutzt, setzt sich aus zwei Einheiten zusammen – der Radio Car Control Unit und dem so genannten MMX-Board (MMX: Multi-Media eXtension). Das hochleistungsfähige Steckmodul integriert neben dem Arbeits- und Flash-Speicher den neuesten Tegra-Prozessor von Nvidia, der für alle Sprachsteuerungs-, Online-, Media-, Navigations- und Telefonfunktionen zuständig ist. Das neue modulare Layout ermöglicht eine problemlose Aktualisierung der Hardware – durch die Austauschbarkeit des MMX-Boards hält das System immer auf der Höhe der Zeit.

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Das Head-Up-Display der Zukunft
Ein Head-Up-Display ermöglicht eine schnelle Erfassung wichtiger Informationen ohne den Blick von der Straße nehmen zu müssen. Audi hat diese Technologie mit sinnvollen Lösungen verfeinert. Die so genannten kontaktanalogen Head-Up-Display platzieren die Anzeigen scheinbar in der realen Umwelt. Wenn ein Audi mit aktiviertem Navigationssystem auf eine Kreuzung zufährt, sieht der Fahrer den transparenten Zielführungs-Pfeil genau dort. Je näher er der Kreuzung kommt, desto größer wird er; bei zehn Meter Abstand wirkt er etwa so groß wie ein physischer Pfeil auf der Fahrbahn.
In hügeligem Gelände zeigt der Navigationspfeil die Richtung an, in der die Straße hinter der Kuppe weiter verläuft. Wenn der Fahrer mit der adaptive cruise control unterwegs ist, bekommt er die Distanz zum Vorausfahrenden augenfällig angezeigt. Falls das Nachtsichtsystem aktiv ist und ein Fußgänger auf die Straße tritt, ist genau zu erkennen, aus welcher Richtung und in welchem Abstand er kommt.
Künftig wird es zudem möglich sein, Informationen wahlweise nur dem Fahrer, dem Beifahrer oder allen Fahrzeuginsassen, zu zeigen. Fahrer und Beifahrer haben jeweils ein eigenes Head-Up-Display zur Verfügung; für den Fahrer ist es kontaktanalog, für den Beifahrer konventionell ausgeführt. Beide Displays zeigen digitale Reiseführer, News und die Bilder von Video-Telefonaten. Zur Sicherheit werden dem Fahrer nur Standbilder und einfache Animationen angezeigt.
Zieht sich der Beifahrer durch eine Wischbewegung die Anwendung auf sein Display, werden diesem die vollen Videofunktionen dargestellt. Für alle Fahrzeuginsassen einsehbar existiert eine zentrale dritte Projektion, deren Bild scheinbar auf der Scheibe liegt. Faszinierend und hilfreich zugleich.

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Fazit
Der elektronische Fortschritt in der automobilen Welt ist unaufhaltsam. Gut für den, der auch im Beruf oder privat mit Smartphones und modernen Rechner umgehen kann. Für manchen Konsumenten wird diese neue Art des Infotainments trotz einfachster Bedienung leider ein Buch mit sieben Siegeln bleiben. (ds)
Dietmar Stanka Aribonenstraße 1 b D-81669 München
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