Honda Jazz mit CVT-Automatikgetriebe: Die beste Wahl für Menschen, die entspanntes Fahren schätzen
Im Gegensatz zum Gros der Autofahrer, das die Gänge aktiv und mit Spaß durchschaltet, empfinden Automatikfans die Reduzierung der Aufgaben beim Fahren als angenehme Entlastung. In den USA und Japan wählen über 90 Prozent der Neuwagenkäufer ein Modell mit Automatikgetriebe - nicht zuletzt, weil dort das Verkehrsaufkommen insbesondere in Ballungsräumen noch deutlich höher als in Deutschland ist.
Keine Frage: Autofahren kann anstrengend sein. Zum Beispiel im Stop-and-Go-Verkehr, der in Städten schon allein aufgrund der hohen Anzahl an Ampelanlagen zum Alltag gehört. Von Verkehrsstaus zur Rushhour ganz zu schweigen. Automatikgetriebe tragen auf ihre Weise dazu bei, die mit steigendem Verkehrsaufkommen zunehmende Stressbelastung zu reduzieren. Unfallforscher gehen sogar davon aus, dass Automatikfahrer weniger häufig in Unfälle verwickelt sind.
Selbst bekennende Fans von manuellen Schaltgetrieben sind sich oft nicht bewusst, wie häufig sie beispielsweise bei einer Fahrt in der Stadt den Schalthebel betätigen. Als Faustregel für Stadtfahrten setzen Experten ein knappes Dutzend Gangwechsel auf einen gefahrenen Kilometer an - jedenfalls, wenn der Verkehr noch einigermaßen fließt. Für den quälenden Stop-and-Go-Verkehr in der Rushhour gelten andere Regeln. Hier ist die Schaltfrequenz teils noch deutlich höher. Wer pendelt und dabei häufiger in der Stadt unterwegs ist, muss bei einer Fahrtstrecke von beispielsweise 15 Kilometern knapp 200 Mal, teilweise aber noch viel häufiger schalten. Das macht schon auf Kurzstrecken im Monat rund 4.000 Schaltvorgänge.
Bei der Überarbeitung des Jazz setzten die Honda-Ingenieure alles daran, den Kunden ein Automatikgetriebe zu bieten, das bei Sparsamkeit und geringem CO2-Ausstoß keine Kompromisse eingehen muss. Eine Kombination aus stufenlosem Automatikgetriebe und einem Drehmomentwandler machte dies möglich. Der Drehmomentwandler ersetzt die bei konventionellen CVT-Getrieben übliche Anfahrkupplung, wodurch der Jazz ein komfortables Anfahren ermöglicht, unter anderem beim Einparken besser lenkbar bleibt und speziell über Land Sprit sparender fährt. Entgegen üblicher Annahmen liegt der Praxisverbrauch des Jazz mit CVT-Getriebe keinesfalls über dem der Versionen mit Schaltgetriebe, sondern - je nach Fahrweise - sogar darunter. So können Fahrer die Vorzüge einer laufruhigen, stressfreien Fahrt mit Automatikgetriebe genießen, ohne Einbußen bei der Sparsamkeit hinnehmen zu müssen.
Dank der Verwendung eines Neigungssensors kann das Getriebe erkennen, wann das Fahrzeug sanft vorwärts rollen soll und wann nicht, was dem Fahrer wiederum hilft, das Fahrzeug mit größtmöglichem Komfort zu bewegen. Natürlich bietet das neue CVT-Automatikgetriebe des Jazz auch die Möglichkeit, selbst zu schalten. Mittels Schaltwippen am Lenkrad kann der Fahrer manuell die Gänge wechseln. Wenn diese Schaltwippen im D-Modus (dem Automatik-Modus) benutzt werden, kann das Fahrzeug in eine niedrigere Übersetzung geschaltet werden, um einen „Kickdown"-Effekt zu erzielen, wobei das Getriebe anschließend wieder in den automatischen Schaltmodus zurückkehrt. Wenn die Schaltwippen im S-Modus benutzt werden, kann komplett per Hand geschaltet werden, um das Fahrzeug beispielsweise zu beschleunigen oder aktiv die Motorbremse zu nutzen.
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