Skoda GreenLine – Sparsamer geht immer
Von Dietmar Stanka
Blau oder effizient nennen einige Hersteller ihre besonders umweltfreundlichen, weil sparsamen Modelle. Skoda geht mit seiner Bezeichnung GreenLine den logischeren Weg. Erstens weil der Terminus grün für ein reines Umweltgewissen steht und zweitens, weil grün im Moment absolut in ist. Damit dies zumindest im automobilen Bereich auch so bleibt, startet Skoda mit GreenLine eine beispielhafte Offensive
Modelle
Durch die gesamte Palette von Skoda zieht sich GreenLine wie ein grüner, nein natürlich roter Faden. Mindestens ein Vertreter pro Modellreihe darf künftig das grüne Logo tragen und sich damit als besonders umweltfreundlich ausweisen. Die Spitzenposition nimmt in diesem Reigen der Fabia ein, der nur 89 Gramm CO2 pro Kilometer in die Luft pustet.
Die GreenLine-Technologie basiert auf einer Kombination verschiedener Modifikationen und stellt eine eigene Ausstattungslinie dar. So kann sich jeder Verbraucher zwischen den „normalen“ und auch schon verbrauchsarmen Fahrzeugen des Autobauers aus Tschechien entscheiden oder eben ganz bewusst für die GreenLine.
Im Fabia und Roomster arbeitet jeweils ein 1,2-Liter-TDI mit 55 kW (75 PS) und im Yeti, Octavia und dem Superb ein 1,6-Liter-TDI mit 77 kW (105 PS). Für die erhöhte Sparsamkeit sind die Start-Stopp-Automatik, die Bremsenergie-Rückgewinnung, Reifen mit reduziertem Rollwiderstand, eine längere Getriebeübersetzung, eine Schaltpunktanzeige sowie diverse aerodynamische Veränderungen verantwortlich.
Fahreigenschaften
Wir sind bei der Vorstellung von GreenLine in und um Mainz den Roomster und den Yeti gefahren. Der kleine Diesel mit nur drei Zylindern harmoniert mit den Eigenschaften des Roomster in einer homogenen Art und Weise. Das Raumwunder auf vier Rädern ist mit dem kleinen Motörchen passend angetrieben und kann mit einem Verbrauch von 4,2 Liter Diesel den Tankstopp zu einem seltenen Erlebnis werden lassen. 18.090 Euro möchte der Skoda-Händler gerne haben, wobei die umfangreiche Ausstattung neben dem Verbrauch ein großes Plus darstellt.
Sechs Airbags zählen ebenso zu den Sicherheitsfeatures wie ABS, ESP und die Antriebsschlupfregelung ASR. Zudem sind Nebelscheinwerfer, elektrische Fensterheber vorne, Reifendrucküberwachung, Berganfahrhilfe und ein höhenverstellbarer Fahrersitz mit an Bord. Weiter gehören unter anderem eine Klimaanlage, das Musiksystem SWING sowie eine Geschwindigkeitsregelanlage zur Serienausstattung.
Überraschend agil zeigte sich der erfolgreiche SUV von Skoda. Der Yeti soll nach Herstellerangaben nur 4,6 Liter pro 100 Kilometer durch die Einspritzdüsen jagen und zeichnet sich dabei mit einer guten Handlichkeit aus. Den Sprint von 0 auf 100 km/h absolviert der 24.850 teure Yeti in 12,1 Sekunden und bei 176 km/h ist Schluss auf der Autobahn.
Für das Geld bekommt man ein reichhaltig ausgestattetes Automobil. Zu den sechs Airbags vorne, an den Köpfen und an den Seiten gesellt sich ein Knieairbag. ABS, ESP, ASR sowie eine elektronische Differenzialsperre und ein hydraulischer Bremsassistent ergänzen unter anderem die Fahrsicherheit. Des Weiteren zählen zu den Standards Nebelscheinwerfer, Parksensoren hinten, eine Dachreling, Leichtmetallfelgen und eine Klimaanlage.

Foto: D. Stanka
GreenLine für Familie und Geschäft
Der Octavia ist als Limousine und Kombi genau wie auch der Superb in der GreenLine-Ausstattung zu bekommen. Mit 99 Gramm CO2 auf 100 Kilometer markiert der Octavia als Limousine einen Bestwert in seiner Klasse. 3,8 Liter soll er laut Skoda auf 100 Kilometer verbrauchen, gerade einmal 4,2 Liter sind es beim Kombi. Die beiden kosten 21.450 bzw. 22.490 Euro und bieten eine ähnliche Ausstattungsvielfalt wie der Yeti an.
Die komfortabel ausgelegten Superb (Limousine 26.750 Euro, Kombi 27.950 Euro) sind ebenfalls Sparwunder. 4,4 Liter sind es laut Skoda auf 100 Kilometer, was einen CO2-Ausstoss von 114 Gramm bedeutet. Beide Modelle verfügen über eine der Klasse angemessen Serienausstattung, die unter anderem neun Airbags sowie elektrische Fensterheber vorne und hinten beinhaltet.
Fazit
Die grüne Flotte von Skoda hinterlässt einen tiefen Eindruck. Es geht vorwärts bei den konventionellen Antrieben, die immer mehr in Richtung der Verbrauchswerte von Hybrid-Fahrzeugen drängen. Dies zeigt abermals deutlich, wie viel Luft noch nach unten ist und was in Zukunft noch alles möglich sein wird.
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