Da der Stuttgarter Flughafen komplett im Nebel lag, begann die Porsche Bilanzpressekonferenz deutlich später. Trotzdem begann der Vorstandsvorsitzende der Porsche Automobilholding SE, Prof. Martin Winterkorn, seine Rede nicht mit Zahlen, sondern er nahm sichtlich bewegt zur Situation in Japan Stellung. Es fiele schwer, in diesen Tagen zu „Business as usual " zurückzukehren. Mitgefühl und Hilfsbereitschaft gälten den Menschen dort. Dies hätte oberste Priorität - vor allem anderen. Was der Konzern tun könne, werde er tun.
Auf der heutigen Bilanzpressekonferenz der Porsche Automobil Holding SE konnte Porsche glänzende Zahlen vermelden. Umsatz und Ergebnis verzeichneten Rekordwerte. Auch der Absatz entwickelt sich hervorragend. Das operatives Ergebnis wurde laut Porsche verdreifacht.
Dies berichten zur Stunde Professor Dr. Martin Winterkorn, Vorsitzenden des Vorstands der Porsche Automobil Holding SE, Matthias Müller, Mitgleid des Vorstands der Porsche Automobil Holding Se und Hans Dieter Pötsch, Finanzvorstand.
Die Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG, Stuttgart, erreicht im Rumpfgeschäftsjahr vom 1. August bis 31. Dezember 2010 einen Rekordumsatz und -ergebnis und setzt damit den profitablen Wachstumskurs fort. Der Umsatz betrug 3,867 Milliarden Euro, 59 Prozent mehr als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Das operative Ergebnis lag bei 688 Millionen Euro nach 227 Millionen Euro von August bis Dezember 2009, das entspricht einer Verdreifachung des Vorjahreswerts und einer operativen Umsatzrendite von 17,8 Prozent. Mit einem Cashflow von 876 Millionen Euro konnte sich der Sportwagenhersteller ebenfalls deutlich gegenüber dem vergleichbaren Zeitraum in 2009 verbessern.
„Das Rumpfgeschäftsjahr war für Porsche ein außerordentlich erfolgreiches Jahr bei Absatz, Umsatz und Ergebnis“, sagte Matthias Müller, Vorstandsvorsitzender der Porsche AG. „Dieser Erfolg unterstützt unsere Stellung als einer der profitabelsten Sportwagenhersteller weltweit und gibt uns die notwendige Flexibilität, weiterhin in unsere Produkte zu investieren“.
Auch Lutz Meschke, Finanzvorstand der Porsche AG, zeigte sich erfreut über die gute Entwicklung des Unternehmens: „Wir konnten bei der Umsatzrendite und dem Cashflow erneut zulegen und unterstreichen damit die finanzielle Solidität des Unternehmens. Porsche ist für zukünftiges Wachstum gut aufgestellt“. Der Absatz stieg im Vergleich zum vergleichbaren Vorjahreszeitraum um 56,6 Prozent auf 40.446 Fahrzeuge. Porsche produzierte von August bis Dezember 41.949 Fahrzeuge, das entspricht einem Zuwachs von 18 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.
Mit dem Absatzwachstum hat Porsche weitere Arbeitsplätze geschaffen. Die Zahl der Mitarbeiter lag am 31. Dezember 2010 mit 13.159 Beschäftigten um 3,4 Prozent über dem Stichtagswert zum 31. Juli 2010. Seit dem 1. Januar 2011 hat die Porsche AG
ihr Geschäftsjahr an das Kalenderjahr angeglichen. Bisher erstreckte sich das Geschäftsjahr jeweils vom 1. August bis zum 31. Juli des Folgejahres.
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