Suzuki bietet sein neues Topmodell Kizashi nun auch mit 4x4-Antrieb an
Damit erweitert der japanische Automobilhersteller sein Allradportfolio auf nunmehr fünf
Baureihen. Den Kizashi 4x4 zeichnen dynamisches Design, sportliches
Fahrverhalten, eine luxuriöse Ausstattung sowie ein attraktiver Preis aus.
Äußerlich unterscheidet sich die Allrad-Version nicht von der frontgetriebenen
Variante. Selbst Variabilität und Kofferraumvolumen (461 Liter) blieben erhalten.
Allenfalls der Blick ins Interieur entlarvt den Kizashi 4x4 als Vertreter sportlicher
Allradlimousinen. Denn hier thront statt eines manuellen Sechsganggetriebes der
Wählhebel des CVT-Automatikgetriebes auf der Mittelkonsole. Schaltwippen am
Lenkrad sind ein weiteres Unterscheidungsmerkmal im sportlich-klassisch
gehaltenen Cockpit. Hochwertige Materialien vermitteln Premium-Ambiente.
Angetrieben wird der Kizashi 4x4 von einem drehmomentstarken 2,4-Liter-
Benzinmotor mit 131 kW/178 PS. Der Vierzylinder kombiniert souveräne
Kraftentfaltung mit guter Effizienz. Der kombinierte Verbrauch nach EU-Norm beträgt
nur 8,3 Liter auf 100 Kilometer. Dies entspricht einem CO2-Ausstoß von 191 g/km.
Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 205 km/h.
Mit seinem „intelligenten“ Allradantrieb (i-AWD) bietet der Kizashi 4x4 ein
Fahrerlebnis, das auch anspruchsvolle Autofahrer begeistert. Das direkte Handling,
die gute Traktion und der überzeugende Fahrkomfort sind das Ergebnis intensiver
Entwicklungsarbeit und umfangreicher Fahrversuche. Standardmäßig wird die
Vorderachse angetrieben. Über einen Schalter kann der Fahrer den Allradmodus
aktivieren. Mittels elektromagnetischer Lamellenkupplung spielt der Kizashi 4x4
seine Stärken nun erst richtig aus. Auch jetzt fährt der Wagen zunächst mit
Frontantrieb. Sobald aber das elektronische System Schlupf an der Vorderachse
erkennt, schaltet es im Bruchteil einer Sekunde die Hinterachse hinzu.
Sportlich, kompakt, schick – und erneut mit Allradantrieb. Suzuki bleibt seiner
Tradition treu und bietet auch die vierte Generation des Bestsellers Swift wieder in
einer 4x4-Version an. Der japanische Kleinwagen ist derzeit der einzige Vertreter in
seinem Segment, der über Allradantrieb verfügt. Gebaut wird er in Japan und
unterscheidet sich bis auf das Typenschild am Heck optisch nicht von seinem 2WDBruder.
Zur Markteinführung Ende Januar ist der Swift 4x4 in der komplett neu
entwickelten Motorisierung mit dem 1.2-Liter-Vierzylinder-Motor am Start. Er leistet
69 kW/94 PS und zeichnet sich durch deutlich mehr Effizienz als der Vorgänger aus.
Statt wie zuvor 6,2 l/100 km verbraucht der neue Swift 4x4 jetzt nur noch 5,5 l/100
km (EU-Mix), was einer Reduzierung von knapp 11 Prozent entspricht. Der CO2-
Ausstoß sank von 151 auf 128 g/km und stellt erneut das Bestreben von Suzuki
unter Beweis, dem Kunden möglichst sparsame und umweltfreundliche Autos
anzubieten.
Im Quintett der fünf Suzuki Allradler gilt der Swift 4x4 als agiler Kurvenräuber. Der
Grund dafür ist nicht nur in seinem Fahrwerk und seinen kompakten Abmessungen
(3,85 Meter) zu suchen, sondern auch in seiner 4x4-Technik. Die Kraft wird
permanent auf alle vier Räder übertragen. Vorder- und Hinterachse sind dabei durch
eine Viskokupplung miteinander verbunden, die bei Schlupf an den Vorderrädern
nicht nur die richtige Menge an Drehmoment zu den Hinterrädern schickt, sondern
auch die Aufgabe eines Mittendifferenzials übernimmt. Kombiniert ist der neue Motor
mit einem manuellen Fünfganggetriebe. Mit dem Allradantrieb erhält der Swift 4x4
auch Scheibenbremsen an der Hinterachse.
Der Innenraum entspricht dem der 2WD-Version. Marginale und im Alltag
vernachlässigbare Unterschiede durch den Allradantrieb ergeben sich beim
Tankvolumen (statt 42 nun 40 Liter) und beim Kofferraum. Während die
Frontantriebsversion bei aufgestellten Rücksitzen über ein Ladevolumen von 211
Litern verfügt, sind es beim „Allrad-Swift“ nach VDA 210 Liter.
Den Suzuki 4x4 gibt es in der Ausstattungslinie „Club“, die allerdings zusätzlich zu
den Ausstattungsfeatures Klimaanlage und das MP3-fähige CD-Radio inklusive
Lenkradbedienung gegenüber dem Fronttriebler ein wenig erweitert wurde. So sind
nun unter anderem vier elektrische Fensterheber, Sitzheizung vorne,
höhenverstellbarer Fahrersitz sowie Zentralverriegelung mit Funkfernbedienung
serienmäßig an Bord. Der Suzuki Swift 4x4 „Club“ kostet 14.490 Euro. Die
Markteinführung ist für Ende Januar 2011 vorgesehen.
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