Mitsubishi ASX – günstiger Einsteiger mit Benziner
Von Dietmar Stanka
Das neue Erfolgsmodell von Mitsubishi, der sportlich-kompakte Crossover ASX ist ab sofort auch mit einem 1,6-Liter-Benziner im Handel. 86 kW (117 PS) stehen zur Verfügung, die in dieser Variante ausschließlich die Vorderräder antreibt. Bei unseren ersten Testfahrten rund um den Münchner Flughafen Mitte September konnte dieses Triebwerk durchaus überzeugen.
Niedriger Verbrauch
Es zieht zwar nicht die berühmte Wurst vom Brot, bei 154 Nm Drehmoment bei 4.000 Umdrehungen pro Minute auch kein Wunder. Dafür ist dieser Benziner zum einen sehr sparsam und zum anderen ein ideales Fahrzeug für Familien und die sogenannten Best Ager. 5,9 Liter sollen laut Angaben von Mitsubishi durch die Brennräume fließen, das ergibt einen CO2-Ausstoß von 135 Gramm pro Kilometer.
Verantwortlich für die niedrigen Werte ist die serienmäßige Mitsubishi-ClearTec-Technologie. Diese umfasst im ASX ein automatisches Start-Stopp-System (AS&G), eine elektrisch unterstützte Servolenkung, ein regeneratives Bremssystem sowie eine Bereifung, die einen um 5 Prozent niedrigeren Rollwiderstand aufweist.

Gesundschrumpfung
Eigentlich ist der ASX ein geschrumpfter Outlander. Mehr als 70 Prozent Gleichteile beweisen dies ausdrücklich. Dennoch weist der ASX Besonderheiten auf, die ihn gegenüber dem größeren Outlander besonders machen. Mit knapp 4,30 m Länge passt er auch gut in den Stadtverkehr und mit dem 2,76 m langen Radstand ist der ASX auf der anderen Seite ein bequemes Reisefahrzeug.
Auch im Innenraum überzeugt der ASX mit klugen Details. Platz auf allen Sitzen ist reichlich vorhanden und die 60/40 teilbare Rückbank verwandelt sich nach dem Umklappen in eine ebene Fläche. So passen je nach Neigungsposition der verstellbaren Fondlehnen zwischen 419 und 442 Liter in den Kofferraum. Bei voller Ausnutzung der Ladekapazität ist es ein Volumen bis zu 1.219 Liter.

Fazit
Neben dem 1,8-Liter-Diesel, den es mit 85 kW (115 PS) und 110 kW (150 PS) und in der stärkeren Version auch als Allrad gibt, stellt der sparsame Benziner eine günstige Einstiegsalternative dar. 17.990 Euro kostet die Basisversion des ASX und ist damit im Vergleich zu den Mitbewerbern eine gute Wahl. (ds)
Dietmar Stanka Aribonenstraße 1 b D-81669 München
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