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FEINTUNING FÜR DEN GT-R

Nissan hat die Europa-Version des Supersportwagens GT-R mit einer Reihe von kleinen, aber sehr wirkungsvollen Maßnahmen auf noch mehr Fahrspaß, Sicherheit und Komfort getrimmt. Die von außen nicht sichtbaren Änderungen betreffen die Fahrwerks-Abstimmung, die Bremskraftverteilung, die Kühlung des Heckbereichs, die Schaltprogramme des Getriebes im Automatik-Modus und eine noch wirkungsvoller gegen Lärmabstrahlung isolierte Rückbank. Der unverändert 485 PS starke 3,8 Liter V6 mit Bi-Turboaufladung ist nun nach Euro 5 abgaszertifiziert. Mit Preisen ab 83.500 Euro bleibt das in den Versionen Premium Edition und Black Edition lieferbare Hochleistungscoupé weiter das erschwinglichste Angebot im Segment der Supersportwagen.


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Alle Modifikationen fanden „unter der Haut“ des GT-R statt und setzen beim Set-up der vorderen Feder-/Dämpfereinheiten an. Das dort vorgenommene Feintuning führt zu einem verbesserten Abrollkomfort, zugleich profitiert dank noch exakterer Kontrolle der Ein- und Ausfederwege das Handling des Fahrzeugs. An der Hinterachse sorgt eine steifere Querlenkerbuchse für ein besseres Ansprechverhalten in Kurven und ein sichereres Fahrgefühl.

Um die Kühlung im Heckbereich zu optimieren, integrierten die Nissan-Ingenieure zwei NACA-Düsen in den aus Kohlefaser gefertigten Diffusor. Sie bewirken eine bessere Kühlung des Auspuffs und des Getriebes. Zusätzlich sinkt dank einer vergrößerten Kühlwasserleitung die Temperatur des Getriebeöls (je nach Bedingungen) um fünf bis zehn Grad.
Ein ebenfalls sehr effektives Detail ist das verstärkte Frontgetriebelager – es absorbiert unter Volllast auftretende Vibrationen im Antriebsstrang.

Die Neuprogrammierung des Getriebesteuergeräts verzögert bei Fahrten im Automatik-Modus den Wechsel von der sechsten in die fünfte Fahrstufe; dagegen erfolgt das Runterschalten vom vierten in den dritten sowie vom dritten in den zweiten Gang nun aggressiver und schneller.
Last but not least veränderten die Ingenieure auch die elektronische Bremskraftverteilung am GT-R. Durch eine leichte Verlagerung nach hinten verbessert sich die Bremsstabilität im Trockenen. Eine modifizierte Querfeder an der Hinterachsbremse verringert Bremsgeräusche, während ein neu geformtes Ablenkblech (vor den Hinterrädern) die Scheiben intensiver kühlt.

Dem Finish der Karosserie zugute kommt eine doppelte statt nur einfache Klarlackschicht für die Stoßfänger – durch sie wirkt der Farbton intensiver. Im Interieur erhielten die Skalen von Tachometer und Drehzahlmesser neue Einfassungen in „Gun Metallic“. Die Rücksitzbank wurde gründlicher gegen Resonanzen isoliert, was das Geräuschniveau an Bord weiter senkt.


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