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Porsche


Foto: Christoph Bauer

Porsche und Volkswagen sind weiterhin profitabel


Die Porsche Automobil Holding SE präsentierte in Stuttgart für das Geschäftsjahr 2008/09 einen Konzernabschluss, der das Porsche-Geschäft für den Zeitraum von 1. August 2008 bis 31. Juli 2009 und das Volkswagen-Geschäft für den Sechs-Monatszeitraum von Januar bis Juni 2009 umfasst. Der Grund liegt darin, dass die Porsche SE am 5. Januar 2009 ihren Stimmrechtsanteil an der Volkswagen AG auf über 50 Prozent erhöhte und in Folge dessen voll konsolidierte.

In seiner ersten Amtshandlung als neuer Vorstandsvorsitzender der Porsche SE betonte Prof. Dr. Martin Winterkorn, dass sowohl die Porsche AG als auch die Volkswagen AG trotz der Widrigkeiten auf den weltweiten Absatzmärkten weiterhin profitable Unternehmen sind. Im Berichtsjahr belief sich das operative Ergebnis im Konzern auf 1,9 Milliarden Euro. Dabei lag die Umsatzrendite der Porsche AG bei 10,3 Prozent und die von Volkswagen bei 2,4 Prozent. 



Hans Dieter Pötsch, der ebenfalls erstmals in seiner Funktion als Finanzvorstand der Porsche SE sprach, erläuterte die Gründe dafür, dass das Ergebnis der Porsche SE unter dem Strich negativ war. Das Konzernergebnis vor Steuern, das die Porsche SE ausweist, beträgt minus 4,4 Milliarden Euro. Der Vorjahreswert hatte bei 8,6 Milliarden Euro gelegen. 




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An die Aktionäre soll der gesamte handelsrechtliche Bilanzgewinn ausgeschüttet werden, der nach der Entnahme von einer Milliarde Euro aus den Gewinnrücklagen 8,23 Millionen Euro beträgt. Der Hauptversammlung, die am 29. Januar 2010 in der Stuttgarter Porsche-Arena stattfindet, wird eine Dividende je Vorzugsaktie von 0,05 Euro und je Stammaktie von 0,044 Euro vorgeschlagen. 



Michael Macht, Vorstand der Porsche SE und Vorstandsvorsitzender der Porsche AG, stellte die Kennzahlen des Stuttgarter Herstellers für das Geschäftsjahr 2008/09 vor. Der Umsatz nahm um zwölf Prozent auf 6,6 Milliarden Euro ab; der Absatz sank um 24 Prozent auf 75.238 Fahrzeuge. Der deutlich geringere Umsatzrückgang hat seine Ursache in einem veränderten Modellmix. Während ein größerer Anteil des Gesamtabsatzes auf die höherwertigen Elfer-Modelle entfiel, ist der Anteil der preiswerteren Boxster-Modelle gesunken. So erreichte die Baureihe 911 einen Absatz von 27.070 Fahrzeugen (minus 14 Prozent), der Cayenne einen von 34.265 Einheiten (minus 25 Prozent), und der Absatz der Boxster-Baureihe betrug 13.140 Fahrzeuge. Dass der Rückgang bei den Mittelmotorsportwagen mit 40 Prozent am stärksten ausfiel, lag vor allem an dem Generationswechsel bei der Baureihe im Februar 2009. 



Trotz des rückläufigen Fahrzeuggeschäfts konnte Porsche im Geschäftsjahr 2008/09 weitere Arbeitsplätze schaffen, deren Anzahl stieg um 450 auf 12.652. Neue Stellen entstanden in Leipzig und bei Dienstleistungsgesellschaften.




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Mit Blick auf das laufende Geschäftsjahr 2009/10 zeigt sich der Vorstand der Porsche SE, dem neben Prof. Dr. Martin Winterkorn und Michael Macht auch Hans Dieter Pötsch und Thomas Edig angehören, für die Entwicklung des Konzerns optimistisch. Die Porsche AG erwartet im Lauf des Jahres 2010 eine Belebung der Verkäufe. Dabei zählt der Automobilhersteller auf sein attraktives Produktprogramm und hier vor allem auf den neuen Panamera. Volkswagen ist mit seinen neun Marken und der jungen Modellpalette gut auf die schwierige Situation auf den Absatzmärkten vorbereitet. Volkswagen wird auch weiterhin besser abschneiden als der Gesamtmarkt.



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