Foto: Toyota
Studie zur TechnologiebewertungToyota nutzt bei der Produktion von Autos ökonomische, ökologische und soziale Ressourcen wesentlich effizienter als andere Automobilhersteller weltweit. Dies ist erneut das Ergebnis einer umfangreichen deutsch-britischen Studie, die vom Berliner Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung (IZT) und der Queen’s University Belfast zum zweiten Mal durchgeführt und von der deutschen BMW Group finanziell unterstützt wurde.17 Automobilhersteller weltweit wurden über den Zeitraum 1999 bis 2007 bewertet und der so genannte nachhaltige Mehrwert "sustainable value" errechnet. Toyota hat dabei den absolut höchsten nachhaltigen Mehrwert in Höhe von 5,26 Mrd. Euro erwirtschaftet. Foto: Toyota Die nachhaltige Entwicklung von Umwelt, Mobilität und Gesellschaft gehört schon seit dem Jahr 1992 zu den Unternehmenszielen von Toyota. "Null Emissionen" lautet die Vision für eine nachhaltige Mobilität und umfasst die Forschung und Entwicklung umweltfreundlicher Fahrzeuge und Antriebstechnologien ebenso wie nachhaltige Produktionsstätten. Die Studie bestätigt diese Strategie eindrucksvoll. Im Geschäftsjahr 2008 investierte die Toyota Motor Corporation weltweit über 1,9 Milliarden Euro für Umweltaktivitäten. Der so genannte nachhaltige Mehrwert (Sustainable Value) ist eine Kennzahl, die die ökologische Leistungsfähigkeit eines Unternehmens bewertet. Sie berücksichtigt den Kapitaleinsatz, Wasserverbrauch, Gesamtabfallmenge, Emissionen von Kohlendioxid, Stickoxiden und Schwefeloxiden sowie von flüchtigen organischen Verbindungen. Außerdem eingerechnet wird die Anzahl der Arbeitsplätze sowie der Arbeitsunfälle. Die untersuchten 17 Automobilhersteller decken 80 Prozent der weltweiten Automobilproduktion ab und liefern so aussagefähige Zahlen für den gesamten Sektor. Schon in der ersten Studie, die den Zeitraum bis 2005 untersuchte, lag Toyota regelmäßig an der Spitze. In den Jahren 2006 und 2007 konnte diese Spitzenposition behauptet werden. Im Gesamtzeitraum von neun Jahren weist Toyota die am stärksten positive Entwicklung aus. Nur in Relation zur Unternehmensgröße und dem erzielten Umsatz liegt die deutsche BMW Group auf Rang eins vor Toyota. Die Bewertung der Automobilproduktion anhand des nachhaltigen Mehrwerts, wie er von den deutschen und britischen Wissenschaftlern für ihren Vergleich herangezogen wurde, geht davon aus, dass Unternehmen, ebenso wie ökonomische Ressourcen, auch ökologische und soziale Ressourcen für ihre Produktion benötigen. Das System versucht, den möglichst effizienten Einsatz dieser "Rohstoffe" zu messen und die daraus entstehenden Kosten oder den Gewinn im Vergleich zum Branchendurchschnitt zu beziffern. |
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