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Mobilität ohne Emission

Als Vorreiter für zukunftsweisende Mobilität, die Fahrspaß ohne CO2-Emissionen ermöglicht, wurde der MINI E jetzt mit dem Umweltpreis ÖkoGlobe 2009 ausgezeichnet. Mit dem ÖkoGlobe, der von der Universität Duisburg-Essen in Kooperation mit der DEVK Versicherung und dem Automobil-Club Verkehr (ACV) verliehen wird, werden herausragende Innovationen für nachhaltige Mobilität gewürdigt. Der MINI E gewann den Preis als innovativste Neuerscheinung im Bereich der Elektro- und Hybrid-Fahrzeuge. „Der ÖkoGlobe 2009 gibt ein deutliches Signal, dass der Aufbruch in die Zeit der Elektromobilität begonnen hat“, sagte Jury-Sprecher Ferdinand Dudenhöffer, Professor für Betriebs- und Automobilwirtschaftslehre an der Universität Duisburg-Essen und Gründer des ÖkoGlobe-Instituts, der die Auszeichnung während einer Feierstunde in Köln an Wolfgang Armbrecht, Senior Vice President Brand Management MINI, überreichte.


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Der ÖkoGlobe wird seit 2007 alljährlich in neun Kategorien vergeben. Im vorigen Jahr war die BMW Group für die Entwicklungsstrategie Efficient Dynamics mit einem ÖkoGlobe ausgezeichnet worden. Mit dem rein elektrisch angetriebenen MINI E setzt das Unternehmen einen weiteren Akzent bei der Entwicklung von Konzepten zur Reduzierung der CO2-Emissionen im Straßenverkehr. Elektromobilität ist einer der Schwerpunkte in der Forschungsarbeit, die von der BMW Group im Zusammenhang mit dem project i betrieben wird.

Der MINI E wird von einem Elektromotor mit einer Leistung von 150 kW/204 PS und einem maximalen Drehmoment von 220 Newtonmetern angetrieben. Seine Energie bezieht er aus modernen, speziell für den Einsatz im Automobil entwickelten Lithium-Ionen-Akkus, die dem Fahrzeug eine Reichweite von bis zu 250 Kilometern ermöglichen.

Die BMW Group hat bereits mehr als 600 MINI E produziert, die in mehreren Feldversuchen zum Einsatz kommen. Mit diesem Pilotprojekt werden wichtige Erkenntnisse für die Entwicklung eines Serienfahrzeugs mit Elektroantrieb sowie für den Aufbau einer Ladeinfrastruktur gewonnen. Der Feldversuch zur Erprobung des MINI E im Alltagsverkehr besteht aus Pilotprojekten in vier Ländern mit jeweils spezifischen Forschungsschwerpunkten. Die ersten Fahrzeuge wurden in den US-Bundesstaaten Kalifornien, New York und New Jersey an private Nutzer übergeben.

Mittlerweile ist der elektrisch angetriebene MINI auch in Berlin und München unterwegs. In beiden deutschen Städten ermöglicht die Kooperation mit den Energieversorgern Vattenfall Europe und E.ON die Einspeisung von Strom, der aus regenerativen Quellen wie Solar- und Wasserkraft erzeugt wurde. Damit wird die Möglichkeit geschaffen, neben dem Fahren selbst auch die Versorgung des MINI E mit Energie nahezu vollständig CO2-frei zu gestalten. Ein weiteres Pilotprojekt geht bereits im Oktober 2009 im MINI Mutterland Großbritannien an den Start. Im Rahmen einer staatlich geförderten Forschungsinitiative werden 40 MINI E im Großraum London eingesetzt.

Der ÖkoGlobe ist der erste internationale Umweltpreis für die Automobilindustrie und ihre Zulieferer. Die Auswahl der Preisträger erfolgt durch eine Fachjury unter der Federführung des ÖkoGlobe-Instituts der Universität Duisburg-Essen. Die Jury, der neben Institutsgründer Dudenhöffer unter anderem auch der Staatssekretär im Bundesumweltministerium Matthias Machnig, der Präsident des Vereins Deutscher Ingenieure (VDI), Prof. Dr. Bruno O. Braun, sowie der Umwelt- und Aktionskünstler HA Schult angehören, wählte die Preisträger des Jahrgangs 2009 aus insgesamt 67 nominierten Innovationen, Produkten und Projekten aus.


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