Foto: Mercedes-Benz
TÜV-Siegel für das kompakte Charakter-SUVZum Frühjahr 2009 erhält der GLK neben frischen Ausstattungs-details eine besondere Auszeichnung: Der kompakte Charaktertyp hat als erste SUV-Modellfamilie von Mercedes-Benz das begehrte Umweltzertifikat nach der ISO-Norm 14062 erhalten. Mit dieser Anerkennung honorieren die neutralen TÜV-Prüfer das Engagement des Unternehmens beim Umweltschutz, der auch in den Leitlinien des gesamten Daimler-Konzerns fest verankert ist. Dabei berücksichtigt der Premium-Hersteller die Auswirkungen eines Fahrzeugs auf die Umwelt nicht nur während der reinen Nutzungsphase. Vielmehr wird der gesamte Lebenszyklus von der Entwicklung über den Produktionsprozess und die Nutzung bis zur Entsorgung untersucht und optimiert. Das Umweltzertifikat basiert auf einer vollständigen Öko-Bilanz des GLK, die rund 40.000 Einzelprozesse umfasst. Neben dem GLK wurden bereits die Modelle der A-, B-, C- und S-Klasse mit dem Umweltzertifikat des TÜV Süd ausgezeichnet. Foto: Mercedes-Benz Das Zertifikat nach der ISO-Norm 14062 gilt für alle GLK-Modelle. Am Beispiel des Mercedes-Benz GLK 220 CDI BlueEFFICIENCY wurden unter anderem der Energiebedarf und die Emissionen über 200.000 Kilometer errechnet. Dabei zeichnet sich das kompakte SUV mit sehr guten Werten aus: Es begnügt sich mit 6,7 Liter Dieselkraftstoff je hundert Kilometer (176 g CO2/km) und unterbietet die ab September 2009 gültigen EU 5-Emissionsgrenzwerte. Die BlueEFFICIENCY-Strategie optimiert unter anderem Aerodynamik, Rollwiderstand, Fahrzeug-gewicht und Energiemanagement. Außerdem sind alle GLK-Modelle auch für zukünftige Kraftstoffe geeignet. Sie werden bereits heute jenen EU-Plänen gerecht, die einen steigenden Anteil von Biokraftstoffen vorsehen. Bei den Ottomotoren ist ein Bio-Ethanol-Anteil von 10 Prozent (E10) zulässig. Dieselmotoren konsumieren ohne Einschränkungen Treibstoffe mit einem 10-prozentigen Biokraftstoffanteil, bestehend aus 7 Prozent Biodiesel (B7 FAME) und 3 Prozent hydriertem Pflanzenöl. Design for Environment: Umweltschutz von Anfang an Beim GLK wurde die umweltgerechte Produktentwicklung, das sogenannte „Design for Environment“, kurz DfE, von Anfang an in den komplexen Entwicklungsprozess integriert. Spezielle „DfE“-Teams mit Ingenieuren unterschiedlichster Fachgebiete garantierten die Einhaltung der Umweltziele, beispielsweise aus den Bereichen Ökobilanzierung, Demontage- und Recycling-planung, Werkstoff- und Verfahrenstechnik sowie Konstruktion und Produktion. Durch die Integration des „DfE“ in den Entwicklungsprozess war sichergestellt, dass Umweltaspekte bereits im frühesten Entwicklungsstadium berücksichtigt wurden. Dazu Professor Dr. Herbert Kohler, Umweltbevollmächtigter der Daimler AG: „Die Umweltqualität eines Fahrzeugs wird nicht nur von den Verbrauchswerten und CO2-Emissionen bestimmt. Vielmehr müssen wir den gesamten Lebenszyklus von der Entwicklung über die Produktion und Nutzung bis zur Entsorgung bewerten. Hier setzt Mercedes-Benz mit seinem ganzheit-lichen Umweltengagement ein deutliches Ausrufezeichen. Das Umweltzertifikat für den GLK bestätigt unsere Strategie auf diesem wichtigen Gebiet.“ Das Umweltzertifikat und eine detaillierte Darstellung wird der breiten Öffentlichkeit mit der Dokumentationsreihe „Life Cycle“ zugänglich gemacht, die unter anderem auf www.mercedes-benz.com hinterlegt ist. Foto: Mercedes-Benz Umfassendes Umweltkonzept mit konsequentem Einsatz von Rezyklaten und nachwachsenden Rohstoffen Der GLK erfüllt bereits heute die ab 01.01.2015 vorgeschriebene Verwertungs-quote von 95 Gewichtsprozent. Schon bei der Entwicklung wurde auf Sorten-reinheit und Demontagefreundlichkeit bestimmter Thermoplast-Bauteile wie Stoßfänger, Radlauf-, Längsträger-, Unterboden- und Motorraumverkleidungen geachtet. Beim GLK bestehen 30 Bauteile mit einem Gesamtgewicht von 41,0 Kilogramm anteilig aus hochwertigen rezyklierten Kunststoffen. Dazu gehören unter anderem Radlaufverkleidungen, Kabelkanäle oder Unterboden-verkleidungen. Dabei werden die Rezyklat-Werkstoffe möglichst aus fahrzeugbezogenen Abfallströmen gewonnen, so bestehen die vorderen Radlaufverkleidungen aus wiederverwerteten Fahrzeugkomponenten. Insgesamt 27 Bauteile mit einem Gesamtgewicht von 20,7 Kilogramm werden unter der Verwendung von nachwachsenden Rohstoffen hauptsächlich für den GLK-Innenraum eingesetzt. Die Sitzbezüge bestehen zu rund 15 Prozent aus reiner Schafswolle. Olivenkoks kommt in den Aktivkohlefiltern zum Einsatz, die Kohlenwasserstoff-Emissionen durch verdunsteten Treibstoff verhindern und sich während des Fahrbetriebes selbstständig regenerieren. Neue Ausstattungsfeatures und Typbezeichnungen für den GLK Für das kompakte Charakter-SUV stehen zusätzlich neue Ausstattungsdetails zur Auswahl. Dazu gehören Komfortfeatures wie KEYLESS GO oder – in Verbindung mit dem Multimedia-System COMAND APS – eine Rückfahrkamera mit statischen Hilfslinien, die das Rangieren vereinfachen. Im Innenraum kann sich der GLK-Kunde für eine besonders robuste, aber gleichzeitig atmungsaktive Ledernachbildung ARTICO entscheiden. Außerdem steht die luxuriöse designo-Linie mit zweifarbigen Lederausstattungen in Schwarz/Hellbraun und Schwarz/Corteccia zur Auswahl. Zum Frühjahr 2009 werden die GLK-Typbezeichnungen analog zu den anderen Mercedes-Benz Modelllinien geändert. Die beiden Versionen mit V6-Benzinmotor tragen die Typenbezeichnungen GLK 300 4MATIC (bisher GLK 280 4MATIC) und GLK 350 4MATIC (unverändert) und erfüllen wie das Dieselmodell GLK 220 CDI 4MATIC mit BlueEFFICIENCY Technik die ab September 2009 gültige EU 5-Norm. Die zweite Dieselversion GLK 350 CDI 4MATIC (bisher GLK 320 CDI 4MATIC) erfüllt die EU 4-Norm. |
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