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Weltpremiere im Volvo S60 Concept, Markteinführung der neuen Technologie in 2009


Volvo führt eine neue Motorentechnologie zur Reduzierung der CO2-Emissionen ein: Das neue GTDi-Triebwerk (Gasoline Turbocharged Direct Injection) wird erstmals mit dem Volvo S60 Concept vorgestellt, der im Januar 2009 auf der Detroit Motor Show seine Weltpremiere feiert. Der Vierzylinder-Benzinmotor mit 1,6 Litern Hubraum verfügt über eine Leistung von 180 PS (132 kW). Die neue Motorentechnik ermöglicht zusammen mit anderen technischen Maßnahmen eine Reduzierung der CO2-Emissionen auf 119 g/km (5,0 Liter auf 100 Kilometer). Die neue Motorentechnik hat bereits Serienreife erlangt: Bereits Ende der zweiten Jahreshälfte 2009 wird das erste Serienmodell von Volvo mit der neuen GTDi-Technologie auf den Markt kommen.

Die GTDi-Technik ermöglicht zusammen mit der Turboaufladung die Verringerung des Hubraums ohne Einbußen bei der Motorleistung. Zugleich können damit sowohl die CO2-Emissionen als auch der Verbrauch um rund 20 Prozent gesenkt werden. „Die GTDi-Technologie ist eine effektive Möglichkeit, die CO2-Emissionen von Benzinmotoren weiter zu senken", erläutert Derek Crabb, Vice President im Bereich Antriebssysteme bei Volvo Cars. „Beim Volvo S60 Concept haben wir darüber hinaus zahlreiche weitere Entwicklungen realisiert, um den Kraftstoffverbrauch zu senken. Eine Vielzahl dieser Enwicklungen wird in den nächsten Jahren auch bei den Serienmodellen umgesetzt werden."

Die GTDi-Technologie bietet entscheidende Vorteile. Bei einem herkömmlichen Motor wird der Kraftstoff in den Einlasskrümmer vor dem Einlassventil eingespritzt. Bei der Direkteinspritzung wird der Kraftstoff unter hohem Druck unmittelbar in die Brennkammer gespritzt. Dadurch verbessert sich der Kraftstofffluss, und das Benzin-/Luftgemisch wird optimiert, was für eine kontrollierte Verbrennung sorgt. Ergebnis: höhere Leistung bei reduziertem Verbrauch.

Darüber hinaus wurden beim Volvo S60 Concept weitere technische Lösungen zur Reduzierung der  CO2-Emissionen auf 119 g/km realisiert:

Schichtladung: Der Brennraum ist so ausgelegt, dass sich im Bereich der Zündkerze - umgeben von reiner Luft - ein Gemischnebel in optimaler Zusammensetzung bildet. Der Motor kann auf diese Weise mit Luftüberschuss und damit Kraftstoff sparend betrieben werden.

Start-Stopp-Funktion: Diese Funktion schaltet den Motor bei Stillstand des Fahrzeugs automatisch ab.

Powershift-Getriebe: Hier arbeiten zwei Getriebe parallel, wobei jedes von einer eigenen Kupplung gesteuert wird. Dadurch gibt es keine Zugkraftunterbrechung, und alle Gangwechsel erfolgen verzögerungsfrei, was eine höhere Effektivität zur Folge hat.

EPAS (Electric Power Assist Steering): Bei dieser elektrischen Servolenkung wurde die herkömmliche Hydraulikpumpe durch einen Elektromotor ersetzt, der direkt mit der Zahnstange verbunden ist.

DRIVe-Modus: Hier hat der Fahrer die Möglichkeit, durch entsprechende Einstellungen den Verbrauch gezielt zu senken. Dies erfolgt durch die Funktionsbegrenzung verschiedener elektrischer oder mechanischer Systeme wie Klimatisierung, Geschwindigkeitsregelanlage oder den Einstellungen für die automatische Gangwechsel-Steuerung.

Wind abweisende Frontgrillblende - wird bei geringem Kühlbedarf zur Reduzierung des Luftwiderstandes geschlossen.

Zu den weiteren Maßnahmen zur Reduzierung von Emissionen und Kraftstoffverbrauch zählen eine  Unterbodenverkleidung sowie der Einsatz besonders leichter Materialien im Bereich der Karosserie.

„Mehrere dieser Lösungen zur effektiven CO2-Reduktion können künftig bei einem Großteil der Fahrzeuge aus der Volvo Modellpalette eingesetzt werden", sagt Magnus Jonsson, Senior Vice President im Bereich Forschung und Entwicklung bei Volvo Cars. „So kann der Fahrer im DRIVe Modus die Wirkungsweise verschiedener Komfortfunktionen begrenzen, und so aktiv den Kraftstoffverbrauch senken. Die Idee dahinter ist, dass wir dem Fahrer die Möglichkeit geben wollen, selbst zu bestimmen, welche Systeme er nur begrenzt nutzen will."


 


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