Foto: Lexus
Historie und KonzeptNach sechs Jahren Entwicklungsarbeit, rund zwei Millionen Testkilometern und der Fertigung von 450 Prototypen kam 1989 mit dem LS 400 der erste Lexus auf den Markt. Die exzellente Laufruhe des Achtzylinders, die überragende Fertigungsqualität und unübertroffene Zuverlässigkeit sind Merkmale, die die Marke Lexus von diesem ersten Modell an bis heute auszeichnen. Im Herbst 1994 präsentierte Lexus die zweite Generation des LS 400. Die Limousine verfügte über eine neu gestaltete Karosserie und ein sorgfältig überarbeitetes Triebwerk. Die damit verbundene Leistungssteigerung, das reduzierte Gesamtgewicht sowie der seinerzeit sensationelle cW-Wert von 0,27 stärkten die dynamischen Qualitäten des LS. Im Rahmen der Modellpflege erhielt die Limousine 1998 ein neues Frontdesign, ein Triebwerk mit variabler Ventilsteuerung sowie eine Fünfstufen-Automatik. Große Absatzerfolge in den USA, wo Lexus rasch zum Marktführer im Luxussegment avancierte, waren die Bestätigung für die Strategie intensiver Kundenorientierung und kompromisslosen Strebens nach Spitzenqualität. Nach mehr als 600.000 verkauften Einheiten stand im Sommer 2000 ein Nachfolger für den LS 400 bereit: Der LS 430 war eine umfassende Neuentwicklung. Wieder setzte Lexus mit einem Luftwiderstandsbeiwert von cW=0,25 eine Aerodynamik-Bestmarke. In puncto Laufkultur, Komfort, Verarbeitungsqualität und Zuverlässigkeit manifestierte der LS 430 die Führungsposition von Lexus. 2003 erhielt der LS 430 im Rahmen der Modellpflege eine Sechsstufen-Automatik und das weltweit erste Pre-Crash Safety System. Siebzehn Jahre nach der Markteinführung des ersten Lexus wurde im Jahr 2006 zum zweiten Mal in der Geschichte der LS Baureihe ein bis zur kleinsten Schraube neues Fahrzeug entwickelt. Das Ergebnis des größten Entwicklungsprojekts in der Lexus Markengeschichte war der LS 460, der 2006 seine Premiere feierte. Heute ergänzt Lexus die Baureihe um den allradgetriebenen LS 460 AWD, der wiederum Maßstäbe in Sachen Sicherheit, Fahrdynamik und Laufkultur setzt. Antrieb und Kraftübertragung Seit 1989 repräsentiert die LS Baureihe die herausragende Kompetenz der Marke Lexus in puncto Antriebstechnologie. Bei der Entwicklung des allradgetriebenen LS 460 AWD zogen die Lexus Ingenieure erneut alle Register. Das 4,6-Liter V8-Triebwerk und die Achtstufen-Automatik des LS 460 werden hier mit dem permanenten variablen Allradantrieb des Hybrid-Flaggschiffs LS 600h gekoppelt. Perfekte Ergänzung: LS 460 AWD mit Allradantrieb Der neue LS 460 AWD beweist einmal mehr, dass Lexus Antriebe in puncto Laufruhe, Geräuschentwicklung und Kraftentfaltung Maßstäbe setzen. Die neue Modellvariante verfügt über einen permanenten variablen Allradantrieb mit selbstsperrendem Torsen-Mittendifferenzial und setzt die Motorleistung von 367 PS (270 kW) mit größtmöglicher Sicherheit bei allen Straßenverhältnissen in exzellente Fahrdynamik um. Bei Geradeausfahrt werden die Antriebsdrehmomente im Verhältnis 40:60 auf Vorder- und Hinterachse verteilt. Je nach Fahrsituation variiert die Kraftverteilung zwischen 30:70 und 50:50. Damit beeindruckt der LS 460 AWD auch auf kritischen Fahrbahnbelägen mit einem Höchstmaß an Traktion, Fahrdynamik und Stabilität. Das Allradsystem stellt eine perfekte Ergänzung zum vorbildlichen Sicherheitspaket des LS 460 mit Hinterradantrieb dar. Das von Lexus selbst entwickelte Verteilergetriebe mit Torsen-Sperrdifferenzial baut so kompakt, dass es in den Getriebe- und Kardantunnel des LS passt und das Platzangebot im Fußraum der Limousine nicht einschränkt. Auch die außergewöhnliche Laufruhe des mit einer Präzisions-Politur der Getriebezahnräder bestechenden Antriebsstrangs wird vollständig bewahrt. Der neue LS 460 AWD begeistert mit der Laufkultur, für die Lexus Limousinen bekannt sind. Kultivierte Kraft: 4,6-Liter V8-Benzintriebwerk Seine Weltpremiere feierte der mit fortschrittlichen Technikdetails gespickte 4,6-Liter Achtzylinder 2006 im LS 460. Zu den weltweiten Alleinstellungsmerkmalen dieses Triebwerks zählen die kombinierte Saugrohr- und Direkteinspritzung D-4S sowie die duale variable Ventilsteuerung Dual VVT-i mit elektrischer Verstellung der Einlassnockenwellen (VVT-iE). Diese Systeme sorgen für eine signifikante Steigerung von Leistung und Drehmoment und senken gleichzeitig die Verbrauchs- und Emissionswerte. Das Lexus V8-Triebwerk zählt damit zu den effizientesten Aggregaten seiner Bauart und beweist die Zukunftsfähigkeit großvolumiger Aggregate für Fahrzeuge des Luxussegments. Typische Merkmale des modernen Leichtmetalltriebwerks sind die zahlreichen gewichts- und reibungsoptimierten Komponenten, die in hochpräzisen Fertigungsverfahren entstehen. Die anschließende manuelle Feinbearbeitung durch hochqualifizierte Spezialisten garantiert maximale Laufruhe und minimale innere Reibung. Mit einer Spitzenleistung von 381 PS (280 kW) bei 6.400/min und einem Drehmoment-Maximum von 493 Nm bei 4.100/min begeistert der Motor im LS mit souveräner Kraftentfaltung und exzellenter Dynamik. Für den Einsatz im allradgetriebenen LS 460 AWD wurde das Triebwerk geringfügig angepasst und leistet 367 PS (270 kW); das maximale Drehmoment beträgt 469 Nm. Den Sprint von Null auf 100 km/h erledigt der LS 460 in lediglich 5,7 Sekunden (LS 460 AWD: 6,3 s). Ungeachtet dieser sportlichen Fahrleistungen begnügt sich die große Lexus Limousine mit einem Durchschnittsverbrauch von 11,1 Litern Superkraftstoff auf 100 Kilometern (LS 460 AWD: 11,6 l). Die weltweit erste Achtstufen-Automatik Der LS 460 war bei seinem Debüt im Jahr 2006 das erste Serienfahrzeug mit einem Achtstufen-Automatikgetriebe. Dieses vom Lexus Partner Aisin entwickelte Getriebe weist eine Reihe technischer Innovationen auf, die in Verbindung mit dem kultivierten Achtzylinder für hervorragende Fahrdynamik, günstige Verbrauchswerte und einen bislang unübertroffenen Schaltkomfort bürgen. Die große Spreizung der Gesamtübersetzung bedingt eine spürbar verbesserte Beschleunigung in den unteren Fahrstufen sowie eine optimierte Kraftstoffausnutzung bei Konstantfahrt mit höherem Tempo. Die elektronische Getriebesteuerung erlaubt die Wahl zwischen Normal-, Power- und Winter-Modus und bietet ein sequenzielles Schaltprogramm. Der Wechsel der Fahrstufen erfolgt in nur 350 Millisekunden. |
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