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Zweite Modellgeneration der erfolgreichsten Mazda Baureihe


Der neue Mazda3 feierte seine Weltpremiere auf der Los Angeles Auto Show 2008. Die weltweit erfolgreichste Mazda Baureihe stellte sich dem Messepublikum an der US-Westküste in zweiter Modellgeneration mit komplett neuem Design und zahlreichen technischen Verbesserungen vor. Mit seiner Verbindung aus Fahrfreude, Umweltverantwortung und Sicherheit ist der neue Mazda3 ein Musterbeispiel für die Mazda Philosophie des nachhaltigen Zoom-Zoom. Auf der Los Angeles Auto Show präsentiert Mazda den neuen Mazda3 als viertürige Stufenheck-Limousine; schon Anfang Dezember debütiert auf der Bologna Motor Show die in Europa besonders populäre Steilheckvariante mit fünf Türen.

Für den sich rasend schnell ändernden Automobilmarkt ist der neue Mazda3 bestens gerüstet. Denn mit seiner attraktiven Mischung aus Qualität, Styling, Kraft und Dynamik erfüllt er die Bedürfnisse heutiger Kunden auf ideale Weise. In typischer Mazda Manier bietet der neue Mazda3 serienmäßige und optionale Ausstattungsmerkmale, die in dieser Klasse selten oder gar nicht anzutreffen sind, und offeriert den Kunden damit einen erheblichen Mehrwert.

Der neue Mazda3 steht auf einem überaus soliden Fundament: Die erste, 2003 eingeführte Generation des Kompaktmodells sammelte in fünf Jahren 90 wichtige Automobil-Auszeich-nungen und wurde weltweit mehr als 1,8 Millionen Mal verkauft. Jedes dritte verkaufte Mazda Fahrzeug ist ein Mazda3. Selbst zum Ende seines Lebenszyklus sammelt die erste Modellgeneration noch Lorbeeren: Erst kürzlich zeichnete ein führendes US-Verbrauchermagazin den Mazda3 als eines der zuverlässigsten Fahrzeuge überhaupt aus.

Yoshiyuki Maeda, Program Manager für den Mazda3, formulierte für die populärste Mazda Baureihe ambitionierte Ziele: „Mit dem neuen Mazda3 wollen wir das Zoom-Zoom Fahrerlebnis in neue Höhen schrauben, denn dieses einzigartige Gefühl ist der Markenkern von Mazda. Auf der Basis des Erfolgs der ersten Modellgeneration wollen wir die Erwartungen der Kunden weltweit erneut übertreffen.“

Die Herausforderungen, ein echtes „Weltauto“ zu entwickeln, waren enorm, fügt Maeda hinzu: „Der Entwicklungsprozess begann mit einer sorgfältigen Analyse, welche Eigenschaften und Qualitäten das neue Modell haben muss. Wir kamen zu dem Schluss, alle Elemente der Fahrcharakteristik zu optimieren, um das einzigartige Zoom-Zoom Gefühl erneut zu steigern. Unsere Forschungs- und Entwicklungszentren in Japan, Europa und den USA haben alle zur Erneuerung des Mazda3 und damit zur Entwicklung unseres neuen Weltautos beigetragen.“

Außendesign


Die Aufgabe von Chefdesigner Kunihiko Kurisu lautete, der optischen Identität des ersten Mazda3 treu zu bleiben und zugleich die Ausdrucksstärke des Designs zu erhöhen. Jedes neue Modell mit zusätzlicher ästhetischer Emotion aufzuladen, hat bei Mazda eine lange Tradition.

Der neue Mazda3 markiert einen Schritt hin zu einem weltweit gültigen Familiengesicht. Die Verbindung des unteren Lufteinlasses mit dem stärker betonten und unverwechselbaren Fünf-Punkt-Kühlergrill verleiht der Frontpartie eine kraftvolle Identität. Viele zentrale Designelemente streben zur Fahrzeugmitte und signalisieren damit Kraft und Dynamik. An der Front laufen die Linien in einem zentralen Punkt unterhalb des Frontgrills zusammen. Das gleiche Motiv findet sich in Form einer zentrierten Bügelfalte an der Heckklappe. Die Gestaltung der Fahrgastzelle und die fließende Form der C-Säulen ist vom Profil klassischer Coupes inspiriert, das schon den neuen Mazda6 auszeichnet. Die Oberflächen der Motorhaube und der Fahrzeugflanken wurden so gestaltet, dass sie durch die Reflexion des Lichts dreidimensionale Effekte erzeugen. Raffinierte keilförmige und geschwungene Charakterlinien verleihen dem Fahrzeug wie auch anderen neuen Mazda Modellen schon im Stand eine dynamische, Bewegung suggerierende Optik. Die Designelemente tragen auch zu den herausragenden aerodynamischen Werten des neuen Mazda3 bei und sorgen so für hohe Fahrstabilität und geringen Verbrauch.


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Interieurdesign

Das Interieur des neuen Mazda3 ist ebenso hochwertig wie sportlich gestaltet. Der Armaturenträger spannt sich mit straffem Schwung zu beiden Seiten. Instrumente und Steuerungselemente sind aufgrund ihrer Anordnung optimal abzulesen und zu bedienen. Die Neigung der Instrumententafel optimiert die Effizienz der Bedienung; unter Beachtung von Bewegungsstudien wurden alle Steuerungselemente, Regler und Schalter an idealen Orten positioniert. Die wichtigsten Drehknöpfe und Schalter befinden sich auf Höhe des Lenkrads und des Schalthebels und sind so während der Fahrt mit minimalem Aufwand zu erreichen.

Die Gestaltung des Interieurs basiert auf dem Mazda „Human Machine Interface“ Konzept (Mensch-Maschine-Schnittstelle). Alle wichtigen Informationen, die der Fahrer während der Fahrt wissen muss, sind in einem einzigen Bereich konzentriert, um die Ablenkung vom Verkehrsgeschehen so gering wie möglich zu halten. Das auf dem Mittelteil der Instrumententafel hoch angebrachte Multi-Informations-Display bündelt leicht und schnell abzulesende Informationen des Navigationssystems, der Audioanlage und des Bordcomputers.

Die seitlichen Wangen der Vordersitze wurden erhöht und offerieren jetzt mehr Oberschenkelunterstützung. Die Rückenlehnen wurden verlängert und neu konturiert, um eine bessere Körperhaltung zu ermöglichen. In den höheren Ausstattungslinien bieten die Sitze durch nach innen geneigte obere Seitenpolster zusätzlichen Seitenhalt bei dynamischen Kurvenfahrten. Die optional erhältlichen elektrisch einstellbaren Sitze verfügen über eine neue Memory-Funktion zur Speicherung von drei Sitzeinstellungen – ein Feature, das bislang vornehmlich in Fahrzeugen höherer Klassen angeboten wurde. Die Sitzeinstellung ist auf dem Transponder des schlüssellosen Zugangssystems gespeichert: Nähert sich der Fahrer dem Fahrzeug, fahren die Sitze automatisch in die gewünschte Position.

An den minimalen Spaltmaßen und den hochwertigen Oberflächen mit eleganter Materialstruktur ist die hohe Verarbeitungsqualität im Innenraum abzulesen. Ein interaktives Beleuchtungssystem sorgt für ein gehobenes Ambiente, das ein gewisses Maß an Ruhe und Behaglichkeit verströmt: Zunächst werden der Fußraum und die Türgriffe beleuchtet. Als nächstes werden die Anzeigen, Mittelkonsole sowie die Regler für Audiosystem und Klimaanlage erhellt. Bei der Bedienung von Audiosystem und Klimaanlage liefert eine Änderung der Beleuchtung die entsprechende Rückmeldung.

Optional lässt sich der Komfort an Bord mit einer Zweizonen-Klimaautomatik weiter steigern. Für höchste Klangqualität steht das BOSE® Premium-Surround-Soundsystem mit zehn Laut-sprechern sowie einer Integrationsmöglichkeit für Mobiltelefone und tragbare Musikspieler. Die Optionsliste enthält darüber hinaus ein schlüsselloses Zugangssystem mit Motor-Start-Knopf, Regensensor, beheizbare Außenspiegel, Lederausstattung und beheizbare Sitze. Alle Ausstattungsmerkmale tragen zum hohen Qualitätseindruck des Mazda3 bei, der in der Klasse der Kompaktfahrzeuge seinesgleichen sucht und den Kunden ein ausgezeichnetes Verhältnis von Preis und Leistung bietet.

Antriebsstrang

In Nordamerika wird der neue Mazda3 mit einem 2.0 l MZR-Benzinmotor und einer Leistung von 109 kW/148 PS bei 6.500/Min angeboten. Zur Gewichtseinsparung ist der Motorblock aus Aluminium gefertigt; für Effizienz und optimale Kraftentfaltung sorgen zwei oben liegende Nockenwellen und vier Ventile pro Zylinder. Vom Mazda6 übernimmt der neue Mazda3 in Nordamerika zudem den 2.5 l MZR-Benziner mit 123 kW/167 PS bei 6.000/min. Beide Motoren sind mit einer elektronischen Drosselklappensteuerung ausgerüstet, die mit Hilfe einer Drehmoment-Kontrolltechnologie für ein lineares Ansprechverhalten auf Gasbefehle sorgt. Die Kraftübertragung erfolgt je nach Motorisierung über ein manuelles Getriebe mit fünf oder sechs Gängen oder über ein elektronisch gesteuertes Automatikgetriebe mit manuellem Schaltmodus. Es kombiniert das sportliche Schaltgefühl eines Handschaltgetriebes mit dem Komfort einer konventionellen Automatik.
Zur Verbesserung des Geräuschkomforts und zur Entwicklung eines sportlicheren Sounds beim Beschleunigen wurde die Ansaug- und Abgasanlage der Motoren umfassend überarbeitet. Mit Hilfe von Resonanzkammern wurden bestimmte Geräuschfrequenzen gedämpft und andere hervorgehoben. Beim 2,5-Liter-Benziner kommen zwei Auspuffendrohre und ein spezieller Schalldämpfer zum Einsatz, um unerwünschte Geräusche bei mittleren und hohen Drehzahlen zu unterdrücken.

Der neue Mazda3 verfügt über einen neuartigen, mit Single-Nanotechnologie konstruierten Katalysator. Das Grundmaterial des Katalysators besteht aus Partikeln von Edelmetallen, deren Durchmesser kleiner ist als fünf Nanometer. Dadurch kann der Einsatz teurer Edelmetalle wie Platin und Palladium um 70 bis 90 Prozent reduziert werden - ohne die Reinigungswirkung des Katalysators zu beeinträchtigen. Damit ist der Katalysator ein wichtiger Bestandteil der Bestrebungen von Mazda, die Abhängigkeit von begrenzt verfügbaren Ressourcen zu verringern.

 

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Stabilität und Aerodynamik

Die Erfahrungen der Mazda Ingenieure bei der Entwicklung des neuen Mazda6, der über eine hochsteife Karosseriestruktur verfügt, kamen auch dem neuen Mazda3 zugute. Die hohe Steifigkeit erlaubt herausragenden Fahrkomfort, berechenbares Handling und gesteigerte Agilität, ohne eine maßgebliche Gewichtszunahme in Kauf nehmen zu müssen.

Durch die verstärkte Auslegung von Verbindungspunkten und den Einsatz von Verstärkungen in wichtigen Bereichen konnten die im Innenraum wahrnehmbaren Fahrbahn- und Motorgeräusche deutlich reduziert werden. Mit Hilfe von Verstärkungen in der Radaufhängung werden einwirkende Lenk- und Dämpfkräfte nun noch besser absorbiert. Die Aufnahmen für die vorderen und hinteren Träger der Radaufhängung wurden mit Strukturklebstoff verstärkt. Mit einer Kombination aus Schweißen und Kleben wurde auch die Steifigkeit und Crash-Sicherheit der Türgelenke erhöht. Dadurch verbessert sich auch die Wirksamkeit der Türdichtungen, die Feuchtigkeit und Geräusche vom Innenraum fernhalten.

Mit Hilfe eines neuen Aerodynamikmanagements haben die Mazda Ingenieure zudem die Strömung der Luft um das Fahrzeug herum optimiert. Der neue Kühlergrill wirkt zwar größer als beim Vorgänger, ist aber tatsächlich 20 Prozent kleiner. Dadurch wird nur jene Menge an Luft angesaugt, die für den Betrieb und die Kühlung des Motors tatsächlich benötigt wird. Ein Luftleitelement am vorderen Stoßfänger lenkt die Luft direkt zum Kühler. Bei höheren Geschwindigkeiten öffnet sich eine Bypass-Klappe, um den durch das Lüfterrad hervorgerufenen Luftwiderstand zu verringern.

Luftabweiser an den Vorderrädern und die sorgfältige Überarbeitung des oberen vorderen Teils der Fahrgastzelle tragen ebenfalls zur Optimierung der Aerodynamik bei. Der Luftwiderstandsbeiwert von 0,29 gehört zu den Bestwerten des Segments und ist ein wichtiger Faktor für die Verringerung des Kraftstoffverbrauchs. Zudem konnten durch subtile Feinarbeiten an der A-Säule, den Außenspiegeln, den Scheibenwischern und den Rückleuchten die Windgeräusche um sechs Prozent gesenkt werden.
 




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