Mercedes-Benz

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Mercedes-Benz präsentiert die saubersten 

Diesel-SUV der Welt

Für sauberstes Abgas sorgt die Einspritzung wässriger Harnstofflösung

Als erster Hersteller begann Mercedes-Benz im Oktober 2006 zeitgleich mit der Einführung von schwefelarmem Dieselkraftstoff in den Vereinigten Staaten von Amerika eine BlueTEC-Offensive im Pkw-Segment. Der E 320 BlueTEC war von Anfang an ein großer Erfolg und wurde zum „World Green Car of the Year 2007“ gewählt. Konsequent bietet Mercedes-Benz nun in den USA mit dem R-, ML- und GL 320 BlueTEC die drei weltweit ersten Diesel-SUV an, welche nicht nur die besonders anspruchsvollen Ziele der amerikanischen Bin 5-Norm erreichen, sondern auch bereits das Potenzial haben, die zukünftige strenge EU 6-Abgasnorm zu erfüllen und damit auch alle derzeit weltweit gültigen Abgasvorschriften für Diesel-Pkw deutlich zu unterbieten.

Mit seinen Vorzügen wie großes Durchzugsvermögen, Sparsamkeit und hohe Leistung hat sich der Dieselmotor in Zeiten steigender Kraftstoffpreise und wachsender Sensitivität bezüglich CO2-Emissionen auch in den USA als attraktive Alternative zum Ottomotor bewiesen. In dem Land der großen Minivans, Pickups sowie SUVs und bei den dort herrschenden Verkehrsverhältnissen mit gleichmäßigen Geschwindigkeiten auf den Highways und großen Entfernungen über Land kann der Diesel diese Vorteile besonders überzeugend ausspielen. Gleichzeitig setzt der amerikanische Gesetzgeber sehr strenge Emissionsvorschriften für den Dieselantrieb. Deshalb hat Mercedes-Benz bereits die selbst entwickelte BlueTEC-Technologie mit dem E 320 BlueTEC zuerst in Amerika eingeführt und nimmt jetzt auch die Variante der BlueTEC-Technologie mit AdBlue-Einspritzung zunächst jenseits des Atlantiks in sein Lieferprogramm auf. Mit dieser innovativen Antriebstechnik können die großen und leistungsfähigen SUVs die Grenzwerte der US-Norm Bin 5 unterschreiten.

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Eindrucksvolle Leistung, sparsamer Verbrauch und niedrigste Emissionen

Der kraftvolle V6-Dieselmotor, mit dem die neuen BlueTEC-Modelle der GL-,
M- und R-Klasse ausgerüstet sind, zeigt, dass sparsamer Verbrauch und niedrigste Emissionen auch bei großen SUVs möglich sind. Er leistet 155 kW/ 211 PS und stellt ein Drehmoment von 540 Newtonmetern zur Verfügung. Auch im Verbrauch verhilft er zu hervorragenden Werten. Der GL 320 BlueTEC konsumiert beispielsweise lediglich 9,5 Liter Dieselkraftstoff pro 100 Kilometer (25 mpg). Das entspricht einem Verbrauchsvorteil von etwa 20 bis 40 Prozent gegenüber einem vergleichbaren Benziner und macht den Mercedes-Benz GL 320 BlueTEC mit großem Abstand zum sparsamsten Fullsize-SUV in den USA.

Für den Einsatz in den neuen Modellen ML 320 BlueTEC, GL 320 BlueTEC und
R 320 BlueTEC mit AdBlue-Einspritzung musste der Sechszylinder-Diesel in einigen Details modifiziert werden. So bekamen die Kolben eine überarbeitete Muldengeometrie zur besseren Gemischbildung und ein von 17,7 auf 16,5 reduziertes Verdichtungsverhältnis. Optimiert und neu ausgelegt wurden auch der VNT-Abgasturbolader sowie das Motorsteuergerät. Alle drei neuen SUVs werden ausschließlich mit der Siebengang-Automatik 7G-TRONIC angeboten.


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Mit BlueTEC die Stickoxide drastisch reduzieren


Als modulares Konzept zur wirkungsvollen Minderung der Verbrauchswerte und Emissionen von Dieselfahrzeugen umfasst die von Mercedes-Benz entwickelte BlueTEC-Technologie verschiedene, aufeinander abgestimmte technische Maßnahmen, die sowohl innermotorisch die Minimierung der Rohemissionen vorsehen als auch die effektive Nachbehandlung des Abgases. Dabei werden schrittweise und konsequent alle relevanten Emissionsbestandteile auf ein Minimum reduziert. Dafür werden unter anderem Oxidationskatalysator und Partikelfilter eingesetzt. Wichtigstes Ziel ist aber, die Stickoxidemissionen drastisch herabzusetzen, der einzigen Abgaskomponente, die heute bei Dieselmotoren prinzipbedingt noch über dem Wert von Benzinern liegt.

Hierfür hat Mercedes-Benz zwei Versionen entwickelt. Bei der in den USA lieferbaren Limousine E 320 BlueTEC und der in Europa erhältlichen Variante E 300 BlueTEC werden Oxidationskatalysator und Partikelfilter mit einem besonders langlebigen NOx-Speicherkatalysator sowie einem zusätzlichen SCR-Katalysator kombiniert (SCR = Selective Catalytic Reduction). Die zweite BlueTEC-Version wird bei den neuen Modellen GL 320 BlueTEC, ML 320 BlueTEC und R 320 BlueTEC verwendet. Hierbei wird AdBlue, eine wässrige harmlose Harnstofflösung, in den Abgasstrom eingespritzt. Dadurch wird Ammoniak freigesetzt, das im nachgeschalteten SCR-Katalysator bis zu 80 Prozent der Stickoxide zu unschädlichem Stickstoff und Wasser reduziert.





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Der Stufenplan der innovativen Abgastechnologie im Einzelnen:

-Optimierung der Motoren und ihrer Verbrennungsvorgänge, um die Rohemissionen so weit wie möglich zu reduzieren. Dazu gehören u. a. elektronische Motorsteuerung, Vierventiltechnik, Common-Rail-Direkteinspritzung der dritten Generation mit Piezo-Injektoren, Turbolader mit variabler Geometrie sowie Abgasrückführung.

- Mit Oxidationskatalysatoren werden die Emissionen von Kohlenmonoxid (CO) und unverbrannten Kohlenwasserstoffen (HC) minimiert.

- Der Partikelfilter, der seit Sommer 2005 in allen Mercedes-Benz Pkw mit Dieselantrieb in vielen Ländern serienmäßig ist, reduziert die Partikel-Emissionen auf ein kaum nachweisbares Niveau. Damit werden die aktuellen EU-4-Partikelgrenzwerte (0,025 Gramm/Kilometer) mehr als deutlich unterboten; auch die geltenden US-Grenzwerte werden damit erfüllt.

- Die Stickoxide werden durch einen NOx-Speicher-Katalysator in Verbindung mit einem SCR-Kat oder aber durch AdBlue-Einspritzung in Verbindung mit einem SCR-Kat reduziert. Mit diesen leistungsfähigsten Methoden der Abgasnachbehandlung lassen sich die Stickoxide in den BlueTEC-Fahrzeugen um bis zu 80 Prozent mindern.

AdBlue-Einspritzung bietet Vorteile vor allem bei großen Fahrzeugen

Ob zur wirkungsvollen Stickoxid-Reduzierung ein NOx-Speicher-Kat oder die AdBlue-Einspritzung verwendet wird, entscheidet sich jeweils am individuellen Fahrzeugkonzept sowie an den jeweiligen Marktbedingungen. Für große Limousinen, Pickups und SUVs bietet die AdBlue-Technik Vorteile, weil der Motor nicht mehr zwischendurch mit fetter Verbrennung laufen muss, um den NOx-Speicher-Kat zu reinigen, der die schädlichen Stickoxide aus dem Abgas entfernt. Bei schweren Fahrzeugen mit höherem Verbrauch wäre dies besonders häufig nötig und würde zu Mehrverbrauch führen.

Bei dem Harnstoff-SCR-Verfahren wird das Reduktionsmittel AdBlue in den Abgasstrang eingespritzt. Dabei handelt es sich um eine wässrige Harnstofflösung, die in einem Zusatztank mitgeführt wird. Bei der Einspritzung in das heiße, vorgereinigte Abgas zerfällt AdBlue zunächst in seine Bestandteile Wasser und Harnstoff. Ab etwa 170 Grad Celsius wandelt sich der Harnstoff in Ammoniak (NH3) um, den eigentlichen Wirkstoff in diesem Prozess. Der Ammoniak wird im Katalysator gespeichert und reduziert die Stickoxide in unschädlichen Stickstoff, sobald stickoxidhaltiges Abgas durch den Katalysator strömt. Die Motorsteuerung regelt die Einspritzung von AdBlue so, dass der Ammoniakspeicher des SCR-Katalysators stets einen Ammoniakvorrat enthält, eine Überdosierung aber vermieden wird. Dies überwacht ein NOx-Sensor.

Ein kleiner AdBlue-Tank genügt

Die Harnstofflösung wird in einem gesonderten Tank im Fahrzeug aufbewahrt und mittels einer Förderpumpe von dort zum Dosiermodul transportiert. Da durchschnittlich nur etwa 0,1 Liter AdBlue pro 100 Kilometer (oder 1 bis 3 Prozent des Dieselverbrauchs) benötigt werden, lässt sich der Tank so gestalten, dass er nur zu den regelmäßigen Wartungsintervallen im Rahmen des Kundendienstes nachgefüllt werden muss. Im R 320 BlueTEC und im ML 320 BlueTEC fasst er 28 Liter, im GL 320 BlueTEC sind es 32 Liter. Das genügt, um auch bei höheren Anforderungen, wie zum Beispiel im Anhängerbetrieb mit einem höheren AdBlue-Verbrauch, nicht außerplanmäßig zur Werkstatt fahren zu müssen. Somit braucht sich der Kunde nicht selbst um den AdBlue-Vorrat zu kümmern. Sollte sich der AdBlue-Vorrat wider Erwarten dennoch vorzeitig zu Ende neigen, wird der Kunde über die Elektronik rechtzeitig gewarnt.


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