Chevrolet

Foto: Chevrolet / © GM Corp.

Breites Angebot unterschiedlicher Chevrolet-Lösungen je nach Land


Die Umweltstrategie von Chevrolet Europe setzt auf Vielfalt: Schon heute haben Kunden die Wahl unter Fahrzeugen, die mit verschiedenen alternativen Kraftstoffen betrieben werden können. So können sie sich für die in ihrem Umfeld finanziell wie infrastrukturell günstigste Lösung entscheiden und helfen damit gleichzeitig, kurzfristig die CO2-Emissionen zu reduzieren. Mit einem CO2-Ausstoß von nur 111 g/km gehört beispielsweise der unter anderem in Deutschland angebotene Chevrolet Matiz S 0.8 mit Autogas-Antrieb zu den umweltverträglichsten Autos auf dem Markt. Und der benzinbetriebene Matiz 0.8 mit einem deklarierten CO2-Ausstoß von 119 g/km ist besonders populär in Ländern mit einer CO2-Grenze von 120 g/km. Insgesamt steht Chevrolet beim CO2-Ausstoß unter den Herstellern in Europa an sechstniedrigster Stelle mit einem Flottendurchschnitt von 150 g/km.


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Auf dem Genfer Automobilsalon können sich die Besucher über bereits erhältliche Serienmodelle wie Lacetti/Nubira CNG informieren. Als Prototyp ist zudem ein Captiva CNG ausgestellt – und zwar in Halle 2 auf dem Stand der gasmobil ag. Die Schweizer Erdgasanbieter betreiben dieses Kompetenzcenter und erforschen dort Mobilität mit Erd- und Biogas.

Wie gefragt die Modelle mit alternativer Antriebstechnologie sind, veranschaulichen die Verkaufszahlen: So wird in Deutschland bereits jeder zehnte Chevrolet mit Flüssiggas (LPG) betrieben. In Italien hat Chevrolet 2007 über 20.000 LPG-Modelle verkauft, was der Hälfte der gesamten Verkaufszahl entspricht. Die in Genf gezeigte Studie HHR LPG demonstriert, wie die breite Palette an LPG-Modellen ausgeweitet werden könnte.

Die konventionellen Benziner sind für den Einsatz biogener Kraftstoffe gerüstet: Sie können problemlos mit den neuen E10-Kraftstoffen – manchmal auch als „Gasohol“ bezeichnet – betankt werden. Als E10 werden neue Ottokraftstoffe mit zehn Prozent Äthanolanteil klassifiziert, deren Normierung als Normal- und Superbenzin noch 2008 erfolgen soll.


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Mit Flüssiggas-Antrieb: die Studie Chevrolet HHR LPG


Möglicherweise schon im Frühsommer könnte der Chevrolet HHR LPG in Deutschland starten und würde die breite Palette an dort bereits angebotenen LPG-Modellen erweitern. Abhängig von der Publikumsresonanz ist auch die Einführung auf weiteren europäischen Märkten möglich. Zusätzlich zu seinem Benzintank besitzt dieses Modell einen 66 Liter großen Flüssiggastank. Er ist in der Reserveradmulde untergebracht, wodurch das Kofferraumvolumen des Retro-Vans nicht beeinträchtigt wird. Auf Knopfdruck kann der HHR wahlweise mit Benzin oder Flüssiggas betrieben werden (bivalenter Antrieb), sodass sich die Reichweite auf bis zu 1.100 Kilometer erhöht. Unverändert bleiben die Leistungsdaten des 170 PS starken Fronttrieblers.

Neben dem Zusatztank umfasst die Umrüstung auch ein separates Gassteuergerät, einen speziellen Verdampfer-Druckregler, in dem das flüssige Gas in seinen gasförmigen Aggregatzustand umgewandelt wird, sowie entsprechende Leitungen.

Flüssiggas, auch Autogas genannt, hat inzwischen eine sehr große Verbreitung: In Europa sind über zehn Millionen Autogasfahrzeuge im Einsatz, darunter alleine 2,6 Millionen in Polen. Das Tankstellennetz umfasst europaweit über 20.000 Tankstellen. In Deutschland sind es mehr als 3.400 Stationen. Neben den geringeren Emissionen sprechen finanzielle Vorteile für LPG: In vielen Ländern wird Flüssiggas steuerlich begünstigt, in Deutschland beispielsweise bis mindestens 31. Dezember 2018.


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Mit Erdgas-Antrieb: die Studie Chevrolet Captiva CNG

Ebenfalls bivalent, also ausgelegt für den wechselweisen Betrieb mit komprimiertem Erdgas und Benzin, ist der Prototyp Captiva CNG. Dieses Modell auf Basis des 230 PS starken Captiva 3.2 V6 könnte in der Schweiz ab März erhältlich sein. Anstelle einer dritten Sitzreihe verfügt der Captiva CNG über drei insgesamt 22 Kilogramm fassende Erdgastanks im Kofferraum. Motormanagement und Einspritzung wurden für den Gasbetrieb modifiziert. Im reinen Erdgasbetrieb beträgt die Reichweite rund 300 Kilometer.

Auch bei dieser Antriebsvariante fallen die Umweltbelastungen niedriger aus als bei einem Diesel oder Benziner. Zudem sind die Steuersätze für Erdgas auf einem relativ niedrigen Niveau – und das ebenfalls noch garantiert bis 2018. Übrigens fördern viele lokale Energieversorger den Kauf eines Erdgasfahrzeugs mit Tankgutscheinen oder Prämien. Weltweit werden heute mehr als fünf Millionen Autos mit Erdgas betrieben.

„Drive the Chevrolet Way“-DVD: Fahrtipps für Chevrolet-Käufer


Weil das größte Sparpotenzial in einer vorausschauenden Fahrweise liegt, startet Chevrolet im Frühjahr eine Aktion für ökonomisches Autofahren: Ab März erhält jeder Chevrolet-Neuwagenkäufer eine Chevrolet-DVD mit dem Titel „Drive the Chevrolet Way“. Sie enthält praktische Tipps, wie man möglichst sparsam und umweltfreundlich Autofahren kann. Alain Menu, erfolgreicher Rennfahrer in der WTCC-Tourenwagen-Meisterschaft, nahm die Herausforderung an, gegen einen Alltagsfahrer anzutreten, um herauszufinden, wer sparsamer unterwegs ist. Wer die Tipps auf der DVD beherzigt, kann bis zu 30 Prozent Kraftstoff sparen – eine gute Nachricht für die Umwelt, die zugleich Geld spart.

Was ist eigentlich…

…LPG?
Das Kürzel steht für "liquefied petroleum gas", also Flüssiggas. Dieses Gemisch aus Butan und Propan verflüssigt sich unter relativ geringem Druck (5 - 10 bar) und nimmt dann nur etwa 1/260 seines gasförmigen Volumens ein. Durch den geringen Druck sind die Umrüstung von Fahrzeugen und der Umgang mit dem Flüssiggas relativ einfach. LPG zeichnet sich durch einen hohen Energiegehalt aus und ist nahezu schwefelfrei. Die Verbrennung erfolgt fast ohne Ausstoß von Ruß. Schadstoffe wie CO, HC, NOX treten wesentlich vermindert auf. Flüssiggas wird nach Litern abgerechnet. Wie Erdgas wird Flüssiggas in vielen Ländern steuerlich gegenüber Benzin und Diesel bevorzugt.

…CNG?
Bei CNG (Compressed Natural Gas oder Erdgas) handelt es sich um ein Gemisch aus Gasen, dessen Hauptbestandteil Methangas ist. Die getankte Menge wird in Kilogramm anstelle von Litern abgerechnet, wobei 1 kg Erdgas in etwa 1,5 l Benzin oder 1,33 l Diesel entspricht. Die Oktanzahl (Klopffestigkeit) liegt bei 120 Oktan (Super Plus = 98 Oktan). Im Gegensatz zu LPG (Autogas) wird CNG bei hohem Druck (200 bar) gespeichert. Bei der Verbrennung von Erdgas entstehen weniger Schadstoffe als mit Benzin- und vor allem Dieselkraftstoff.

…E10?
Benzin, dem zehn Volumenprozent Bioethanol beigemischt wurden.




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